Film: EclipseThere are no translations available. Endlich! Das Warten auf die dritte Bis(s)… - Fortsetzung hat so langsam ein Ende. Am 10. Juli haben die ersten die Möglichkeit „Eclipse“ als Triple-Feature im Kino zu bestaunen und am 15. Juli geht dann der offizielle Start los. Diejenigen, die die Bücher gelesen haben, wissen bereits, wie der Film weitergehen dürfte. Dennoch gibt es an dieser Stelle noch eine kurze Zusammenfassung. Nachdem Bella (Kristen Stewart) Edward (Robert Pattinson) von dem Vorhaben „rettet“, sich der Welt zu zeigen, ist die Welt für beide wieder in Ordnung. Edward hat endlich eingesehen, dass er Bella nicht davon überzeugen kann, sich von ihm fernzuhalten und lässt seine Gefühle zu. Doch es droht ein neues Unheil. Victoria (Bryce Dallas Howard) will den Tod an James rächen und „züchtet“ sich eine Armee neugeborener Vampire heran. Seattle ist von einer Horde Neugeborener befallen, die sich nicht unter Kontrolle haben und die Victoria und Riley (Xavier Samuel) nur mit Müh und Not zügeln können, um sie gegen die Cullens einzusetzen. Doch sie machen die Rechnung ohne den Wird. Jacob (Taylor Lautner) und die anderen Wölfe schließen für diesen eine Kampf einen gemeinsamen Pakt, der sie Seite an Seite kämpfen lässt. Doch das nächste Unglück lässt nicht lange auf sich warten… Vorweg muss ich gestehen, dass ich etwas enttäuscht von „Eclipse“ bin. Versteht mich nicht falsch, es gibt einige hervorragende Szenen. Leider sind jene nicht in der Überzahl und so gibt es viele Stellen, wo man sich einfach nur denkt „Können die nicht einfach mal aufhören zu quasseln?“. Komme ich doch mal zum ersten und wichtigsten Knackpunkt des Films, nämlich die Umbesetzung der Victoria. In „Twilight“ und „New Moon“ wurde sie von Rachelle Lefevre gespielt, die so ziemlich jedermann für geeignet hielt und als dann die Sache mit der Umbesetzung mit Bryce Dallas Howard rauskam, haben alle gegen die neue Victoria gewettert. Zu Unrecht ! Sie ist ebenso eine perfekte Victora wie Lefevre, das beweist sie mehr als einmal in „Eclipse“. Die Wölfe sind wieder hervorragend gearbeitet, obwohl sie an manchen Stellen einfach surreal wirken. Also da blickt man durch, dass sie nicht echt sind. Ich bin immer noch hin und weg von Seth Clearwaters Wolfsgestalt. „Unbändig und wild“ waren meine ersten Gedanken, als ich den jungen Wolf gesehen habe. Besonders erwähnenswerte Szenen sind die Lagerfeuergeschichte der Quileute und die Rückblicke in Rosalies und Jaspers Vergangenheit. Schade, dass den Szenen jeweils nur wenige Minuten zugeordnet werden. Wären jene etwas verlängert worden, hätte es weniger Bla Bla gegeben und der Film wäre um einiges besser geworden. Dann will ich nun noch zum abschließenden Kampf kommen. Da war ich etwas schockiert, da es dort ziemlich brutal zugeht. Nicht das typische „Haudrauf“, sondern abgerissene Gliedmaßen… Zwar fließt kein Blut, aber ich find´s dennoch ziemlich eklig und irgendwie unpassend für den Film. Action hin oder her. Das gleiche läuft zwischen dem Kampf von Edward und Victoria. Sehr brutal. Mit ein wenig Kunstblut wären die Kampfszenen zu einem ordentlichen Splatter geworden, so verfehlen sie einfach nur ihre Wirkung und wirken gekünstelt brutal. Wie ihr merkt, bin ich leider nicht sehr zufrieden mit dem Film. Ergo: David Slade taugt nichts für die „Twilight“ – Reihe, aber glücklicherweise übernimmt Bill Condon die Regie für die „Breaking Dawn“, welcher übrigens in zwei Teilen erscheinen wird. Da können alle wieder neue Hoffnung schöpfen und ich denke, wir haben große Erwartungen an Condon!
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Last Updated (Sunday, 04 July 2010 11:55) Interview: FeuerschwanzThere are no translations available.
Feuerschwanz
RML: Mir wird heute die Ehre zuteil, dem Prinz R. Hodenherz III. ein paar Fragen zu stellen. Eure Hoheit, würdet ihr euch und die Band „Feuerschwanz“ mal für diejenigen vorstellen, die euch noch nicht kennen?
Feuerschwanz (FS): aber sicher:) wir sind Feuerschwanz, des Hauptmanns geiler Haufen, singen von Met und Miezen für all die Ritter, Trolle, Knappen , Burgfräulein, Miezen und Metvernichter welche mit uns das Mittelalter in honigfarbenem Spaß ertränken wollen. Und Met trinken wir auch gern.
RML: Wie man´s so mitbekommt, werkelt ihr zurzeit an einem neuen Album. Könnt ihr uns dazu schon etwas verraten?
FS: Wir können noch keine Namen nennen. Da müssen wir selbst noch einen drauf trinken. Wir sind aber momentan so oft es geht in unserem düsteren Probenverlies und arbeiten an den neuen Liedern. Fest steht dass es wieder Rockig, laut und brünftig bis Zünftig zugeht. Leider haben wir es immer noch nicht geschafft mal was Ernstes zu schreiben, die eine oder andere Überraschung wird es trotzdem geben....
RML: Eure Namen sind ja nun nicht alltäglich und auch eure Musik ist ebenso speziell. Aber unglaublich witzig. Ich muss zugeben, dass mich fast alle eure Lieder durchweg zum Schmunzeln oder Lachen bringen. Aber wie entstand das Konzept dahinter? Also wie kam die zur „Mittelalter-Comedy“?
FS: Das freut uns:) dazu ist die Musik ja da. Entstanden ist die Idee als unser Hauptmann nach langer Zeit als Bassist bei den "Merlons" merkte, wie wenig Lustiges von den "großen" der Szene doch besungen wird, obwohl es unglaublich viele lustige Geschichten ums Mittelalter erzählen lassen und jeder Gaukler auf den Märkten es an Humor locker mit gängigen Fernseh-Blödlern aufnehmen kann. Außerdem haben die Spielleute des Mittelalters doch auch öfter mal zotige Geschichten mit der Laute zum Besten zu geben. So kam es zur Gründung des geilen Haufens.
RML: Wo nehmt ihr die Ideen für eure genialen Texte her?
FS: Manches ist durchaus autobiografisch, ich sag aber nicht welche Lieder... ansonsten muss man nur morgens ein wenig im Fundus an Mittelalterlichen Geschichten, Büchern, etc. den jeder Mittelalter-Liebhaber so in sich hat kramen, das Ganze mit den Erlebnissen des letzten Gelages verrühren und mit einer Feder und Papier (beim Hauptmann muss jemand mitschreiben, der kanns selber nicht) und einem Eimer neben dem Bett geht das ganz von selbst-
RML: Wo und wann fand euer erster Auftritt statt?
FS: Unser erstes Konzert war in einem Jugendklub in Erlangen, dem Omega vor ungefähr 5 Jahren. Damals noch mit meinem Vater, Sir Richard Hodenherz und diversen anderen Bandmitgliedern. Ganz abgesehen von den 800 Jahren Tour die wir vorher schon durchlebt haben, natürlich....
RML: Wenn ihr euch eine Location eurer Wahl für einen Auftritt aussuchen könntet, welche wäre das und warum?
FS: Ich persönlich würde gerne Wieder auf dem Wacken Open Air spielen, die Atmosphäre auf dem Spätabendlichen Auftritt 2009 war für uns einfach unvergesslich.
RML: Welches war die lustigste oder peinlichste Bühnenerlebnis?
FS: Wir haben schon diverse Mettaufen veranstaltet, welche davon die lustigste war weiß ich gar nicht so genau. Eines fällt mir aber ein, als ein leicht (besser gesagt nicht) bekleideter Täufling auf dem WGT 2009 die Bühne enterte und mir seine Liebe mit einem ordentlichen Schmatzer bekundete....
RML: Ihr habt auch dieses Jahr wieder viel vor was Konzerte betrifft. Worauf freut ihr euch am meisten?
FS: Wir freuen uns sehr auf die Festivals dieses Jahr vor allem das Feuertanz und das Summerbreeze Festival, ebenso den zweiten MPS- Markt, dort hatten wir gerade ein Metseeliges Wochenende. Ansonsten sind wir gespannt auf so manche Überraschung.
RML: Vom Sonic Seducer werdet ihr quasi als „Die Ärzte“ des Mittelalters bezeichnet. Es gibt aber noch weitere Bands, wie z.B. „JBO“, welche nicht ganz so ernste Musik machen. Habt ihr das irgendwelche Vorbilder, die eure Musik beeinflussen?
FS: Die Ärzte und JBO gehören auf jeden Fall zu unseren Vorbildern, außerdem die Vorreiter der Mittelalterszene welche uns immer wieder Stoff geben, um ein bisschen übers Mittelalter herzuziehen:)
RML: Mit welcher Band würdet ihr gerne mal auf der Bühne stehen und/oder ein Album aufnehmen?
FS: Nach vielen Spaßigen Touren mit Saltatio Mortis würden wir mal gerne wissen, wie es ist, mit Nicht-Rittern wie etwa den Ärzten zusammen zu spielen oder gar ein paar Stücke Aufzunehmen.
RML: Wo seht ihr euch selbst in 10Jahren?
FS: Wir haben vor, unsere feucht-fröhliche Botschaft auf die großen Festivalbühnen sowie auch ins Ausland zu versprühen. Wenn der Hauptmann in 10 Jahren noch laufen kann, werden wir dann nichts anderes tun.
RML: Wie mittelalterlich seid ihr im privaten Leben (also mal unabhängig von der Band)? Besucht ihr dann auch Märkte?
FS: Bis auf unsere Minnegeigerin Johanna von der Vögelweide, welche des Öfteren auch auf LARP Cons zu finden ist, sind wir ohne die Bande nicht auf Märkten. Wir widmen uns dann eher dem Songschreiben und ausnüchtern:)
RML: Die ultimative Frage einer jeden Rollenspiel-Community: Spielt ihr irgendwelche Rollenspiele?
FS: Nach manch einer Nacht im Keller mit AD&D hab ich gemerkt, dass ich mir lieber einen Dudelsack untern Arm klemm und echten Met und Miezen fröne....
RML: Wollt ihr unseren Lesen noch was sagen?
FS: Der Sommer wird heiß heiß heiß!! und bleibt alle Metvernichter:)
Vielen Dank für das tolle Interview! Last Updated (Saturday, 03 July 2010 11:11) Film: Prince Of PersiaThere are no translations available. ![]()
Ein einfacher junge aus dem Volk wird von dem persischen König Sharaman (Ronald Pickup) und seinem Bruder Nizam (Sir Ben Kingsley) persönlich auserwählt und eingeladen an den Hof zu kommen. Dort wächst er zusammen mit seine Brüdern Tus (Richard Coyle) und Garsiv (Tony Kebbell), beiden fließt königliches Blut durch die Adern, wie ein persischer Prinz auf. Während Tus, der Älteste, bereits wichtige Aufgaben erfüllen und Entscheidungen treffen muss, da er die Krone übernehmen wird, beschäftigt sich Dastan (Jake Gyllenhaal), der junge Prinz, lieber mit Straßenkämpfen. Er wirkt verwegen, übermütig, eifrig und mutig, aber er ist herzgelenkt. Durch einen falschen Spion greifen die drei Brüder die heilige Stadt Allamuth in der die wunderschöne Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) lebt. Ein geheimnisvoller Dolch gerät in Dastans Hände und Tamina will diesen Dolch um jeden Preis zurück erlangen. Durch einen fiesen Hinterhalt (einem vergifteten Umhang) stirbt der König und da dieser ihm von Dastan geschenkt wurde, fällt der Verdacht auf ihn und er muss fliehen. Prinzessin Tamina begleitet ihn u.a. durch das Tal der Sklaven, welches von allen gefürchtet ist. Sich aber als steuerfreie Straußenrennenmetropole herausstellt. Aber auch dort kann er nicht lange bleiben, da Sheik Amar (Alfred Molina) die Ähnlichkeit zum gesuchten Prinzen feststellt und die Belohnung, die auf seinen Kopf ausesetzt ist, haben will. Dastan und Tamina sind auf der Flucht und man hört es mächtig knistern zwischen den beiden. Tamina hat ebenso aufgehört, Dastan zu überwältigen und ihm den Dolch abzunehmen. Doch neue Gegenspieler, die Hassasinen, wurden engagiert, um Dastan zu töten und den Dolch ihrem Auftraggeber zur überreichen. Die Hassasinen (u.a. Gísli Örn Gardarsson und Claudio Pacifico) sind gnadenlose Tötungsmaschinen, die bisher mit List und Magie keines ihrer Opfer am Leben gelassen haben… Es kommt immer anders als man denkt. Diesen Spruch sollte man sich den ganzen Film über im Hinterkopf behalten. Bei „Prince Of Persia-Der Sand der Zeit“ wird der Zuschauer ständig in die Irre geführt, aber so greifbar, dass der Film weder langweilig noch verwirrend wirkt. Inwiefern der Film mit dem gleichnamigen Spiel zusammenhängt vermag ich leider nicht zu erläutern, da ich das Spiel nie gespielt habe. Ich war nie so das Konsolen-Kind, aber vielleicht will das ja jemand von euch genauer erläutern. Ich habe sehr viel beim dem Film gelacht. Die Sprüche sind wirklich phänomenal, besonders jene von Scheikh Amar, der sich dafür zu einem meiner Lieblingscharaktere gemausert hat. Natürlich gehören die vorlaute Tamina und der schnuckelige Prinz Dastan ebenfalls dazu. Ich halte die Schauspieler alle für gut ausgewählt und auch Jake Gyllenhaal finde ich ganz gut, aber dadurch bekommt Prinz Dastan so wenig Ecken und Kanten und wirkt den ganzen Film über so, als das man ihm einfach nur in die Wange kneifen möchte. Etwas mehr Verwegenheit, bitte ;) Sehr gut gefallen haben mir auch die Hassasinen. Eine gefährliche Mischung aus den schwarzen Reitern aus dem „Herrn der Ringe“ und Lord Voldemort aus „Harry Potter“. Das Ende war irgendwie abzusehen, bekommt aber im letzten Augenblick noch eine Wende, die man sich eigentlich hätte denken können, aber nicht unbedingt erwartet hatte. Es wäre wohl zu schade gewesen sich keine Chance für einen zweiten Teil offen zu lassen :P Nun ja, was soll ich sonst noch zu dem Film sagen? Eindrucksvolle Bilder, brutale Kämpfe, Verrat & Hinterhalt, als auch eine Liebesgeschichte. Eigentlich ist hier alles in einem besonderen Maß enthalten, wodurch für jeden etwas dabei ist und sich niemand langweilen sollte.
Last Updated (Thursday, 01 July 2010 08:41) Markt: Mittelalterlich Spectaculum 2010 - DortmundThere are no translations available. MPS 2010 - DortmundEine Woche nach Weil am Rhein konnte ich immer noch nicht genug vom Mittelalter bekommen und war auf dem Spectaculum in Dortmund zu Besuch. Mit 13€ hatte es der Eintritt echt in sich, aber es wird einiges geboten. Etliche Gaukler, mittelalterliche Bands, leckere Speisen und ein wunderbares Ritterturnier waren auch dieses Mal wieder dabei. Teilweise mit neuem Programm. Am Sonntag hatte ich dann auch die Möglichkeit Schelmish zu interviewen und habe einige interessante Antworten bekommen. Das Interview werdet ihr bald auch zu hören bekommen. Schelmish waren wirklich sehr nett und das mag ich auch so besonders an dem MPS. Die Bands scheuen sich nicht davor nach ihrem Auftritt rauszukommen und für Fotos und Autogramme bereitzustehen. Das Ritterturnier war dasselbe wie immer. Allerdings meine ich, dass die Gräfinnen andere Schauspieler waren. Aber das ist ja nicht sonderlich wichtig. Die Ritter waren aber dieselben. Ich kann euch allerdings davon abraten die Abendvorstellung anzusehen. Lediglich Show-Reiten mit den dazugehörigen Exerzitien ohne Biss und ohne Kampfgeist. Dazu gibt es aber einen halbnackten und bis zu Unverständlichkeit lallenden Herold. Irgendwann war das einfach nicht mehr witzig. Aber zum Schluss gab es eine kleine Wende, wo man dem Herold die zweite Unterbuchse gemopst hat und ans Holzbrett als Zielscheibe genagelt hat :D Ansonsten kann ich euch eigentlich nur die Vorstellungen empfehlen, die vor 18Uhr stattfinden. Ich war erstaunt wie riesig der Markt in Dortmund war. Ich glaube sogar, dass er sich zum letzten Mal wieder erweitert hat. Dafür, muss ich sagen, haben sich die 13€ natürlich wieder gelohnt. Man bekam dort wirklich alles, was das Mittelalter-Herz begehrt. Von Gewandung über Schwerter zu Schmuck etc. und jeden Stand gab es vielfach. Hier war wirklich für jeden was dabei. Im Prinzip nichts Neues, aber das Ausmaß war wirklich erstaunlich! Dazu kommt eben die tolle Location. Der Fredenbaumpark bietet eine große Grünfläche mit einem See. Um den See herum findet dann der Markt statt. Man hat allerdings auch die Möglichkeit sich ein kleines Ruderboot zu mieten und damit ein wenig im See herum zu paddeln. Desweiteren hatten wir wirklich ein riesiges Glück mit dem Wetter. Es wurde eigentlich Regen angesagt, aber es blieb trocken und beim Abendkonzert von Schelmish kam doch tatsächlich die Sonne raus. Kalt war es trotzdem, aber dafür gibt´s ja die richtige Kleidung ;) Dortmund ist von der Location und dem Preis/ Leistungsverhältnis äußerst empfehlenswert. Last Updated (Wednesday, 23 June 2010 17:24) Buch: Die Zombies von Thomas PlischkeThere are no translations available. Die Zombies-Thomas Plischke
Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich irgendwie alle drei Fragen mit einem „Ja“ beantworten kann. Eine Mischung aus Gehirnfresser, „Twilight“-Zombies und einer neuen Zombie-Spezies. Aber nun mal etwas mehr zum Inhalt: Lily Young schreibt ihre Abschlussarbeit über den Kult der wandelnden Toten. Das Buch ist durchzogen mit passenden Interviews, welche Lily für ihre Abschlussarbeit benötigt. Bei der Beerdigung ihres Großvaters trifft sie auf einen seltsamen Typen namens Viktor. Irgendetwas fasziniert sie so sehr an ihm, dass sie zu seiner Einladung zusagt. Viktor chauffiert sie zu einem ganz besonderen Spektakel. Zuerst wirkt alles wie eine große Party, doch schnell wird das Geheimnis enthüllt. Das alte Schwimmbecken wurde einer Wohnung mit etlichen Zimmern nachempfunden und am Rand stehen zwei Zombies, die nur darauf warten ihre „Opfer“ zwischen die Finger zu bekommen. Lily ist eine der glücklichen Gewinner, die an dem Spiel teilnehmen dürfen. Ziemlich betrunken und mit der Annahme, dass es sich hier nur um Schauspieler handelt, nimmt Lily die Herausforderung an. Selbst als es einer der Zombie-Schauspieler schafft sein Maulkorb zu lösen und Lily zu beißen, hält sie dies für ein Spiel. Doch sie verändert sich und leidet unter einem unbändigen Hunger. Die ehemalige Vegetarierin greift auf einmal zum saftigen Fleisch. Lily Freund Gottlieb ist Tage zuvor zurück nach Deutschland beordert worden, ohne ihr zu sagen warum, aber das Gottlieb nicht, denn er muss ein besonderes Erbe annehmen. Was genau dieses Erbe ist, kann ich leider nicht verraten. Ansonsten würde ich euch mit Sicherheit die Stimmung des Buches kaputt machen. Es bleibt aber weiterhin spannend und ich war überrascht, was in dem Buch alles so vorkommt. Im Prinzip gibt es vier Arten von Perspektiven, die in dem Buch enthalten sind. Zum einen Lilys Interviews, dann wird das Leben von Lily dargestellt und dem gegenübergestellt die Geschehnisse Gottliebs. Dazu kommt aber noch eine weitere Geschichte, die mich am Anfang ziemlich verwirrt hat. Und zwar die Geschichte zweier Jugendlicher, die in Manger leben. Manger ist hier ein kleines Dorf, welches von der Außenwelt förmlich abgeschnitten ist. Die Dorfbewohner leben für sich und verehren die Alten. Wer genau diese Alten sind versuchen Ben und Alice herauszufinden und stoßen dabei auf ein besonders interessantes und zugleich schauriges Geheimnis. Zum Schluss machen alle drei Geschichten einen Sinn und werden zusammengeführt! Plischkes Schreibstil ist auch ziemlich besonders. Ich vermute, er schreibt so wie er denkt und das macht das ganze Buch lesenswert. Plischke schreibt nicht unbedingt umgangssprachlich, aber er benutzt durchaus eine Alltagssprache. An manchen Stellen beschreibt er das Geschehen sehr detailliert. Aufgrund dessen empfehle ich einen starken Magen und starke Nerven. An manchen Stellen wird „Die Zombies“ nämlich ziiiemlich eklig! Dennoch ist es mal was Neuartiges, was ich nur empfehlen kann. Ein bisschen Horror, ein bisschen Ekel und ein ganz kleine wenig Liebe. Hier dürfte also für jeden was dabei sein!
Last Updated (Saturday, 19 June 2010 12:43) Markt: Mittelalterlich Spectaculum 2010 - Weil am RheinThere are no translations available. MPS 2010 – Weil am RheinDas Mittelalter und Phantasie Spectaculum in Weil am Rhein war mein erstes Mittelalterfestival bzw. erster MA-Markt außerhalb des Ruhrpotts. Auf der MPS – Seite wird der Markt als weltgrößtes Festival beworben. Ich kenne nun die anderen Märkte in anderen Ländern nicht, aber Weil am Rhein kann sich schon sehen lassen. Das Ganze hat im Drei-Länder-Garten stattgefunden. Vorweg kann ich aber sagen, dass ich die ganzen Lager vermisst habe. Zwischendurch gab es vereinzelte Zelte und Lager, aber ich vermute, dass dort viel mehr und größere Gruppen gelagert habe. Ich war allerdings nicht als Besucher dort, sondern habe als Aushilfe dort gearbeitet. Ich hatte Glück bei meiner Zuteilung und kam an die Traumspektakeltheke. Das ist die Theke, welche gegenüber von der Hauptbühne liegt. Von daher habe ich einiges an Bands mitbekommen. Möchte man zumindest meinen. Habe ich wahrscheinlich auch, aber eher passiv, da ich (zumindest am Samstag) sehr viel zu tun hatte. Der Markt war voll und unsere Theke dauerüberfüllt. Wir kamen kaum mit dem Ausschank hinterher. Das lag eben am schönen Wetter! Anstrengend, aber lustig und die (meisten) Leute waren wirklich sehr nett und jeder hatte am Abend ein paar Pappenheimer gesammelt, die immer nur von derselben Person bedient werden wollten. Das war eigentlich schon mein Samstag.
Am Sonntag hatte ich dagegen ein wenig Zeit mir den Markt anzuschauen. So viele Stände auf einem Haufen habe ich eigentlich noch nie gesehen. Gewandungen, Tavernen, Schmuck, Handwerk usw. reihten sich über mehrere Hundert Meter aneinander. Zwischendurch gab es auch immer wieder Leckereien. Empfehlenswert fand ich natürlich das Grillfleisch. Gut gewürzt und einfach lecker und irgendwie anders. Ist euch nicht auch schon mal aufgefallen, dass das Fleisch auf einem Mittelaltermarkt deutlich besser schmeckt, als bei sonst irgendeinem Fest? Ich vermute, dass es an der Atmosphäre liegt, die einfach wunderbar, stressfrei (Zumindest als Besucher *gg*) und humorvoll (Nicht zuletzt wegen der Gaukler ^^) ist. Ich hatte auch etwas Zeit mir die Bands und das Ritterturnier anzusehen. Zum einen durfte ich nun „Vermaledeyt“ live erleben. Die Band hat mir ganz gut gefallen, wurde aber von „Metusa“ um Längen geschlagen. Von „Metusa“ kannte ich vorher gar nicht. Die Band hat mich ein wenig an „Die Streuner“ erinnert, mit lustigen Liedern und netten Sprecheinlagen. Äußerst empfehlenswert! Das Ritterturnier war auch sehr gut. Habe ich mir allerdings nur zur Hälfte angesehen. Die Ritterturniere sind immer wie ein kleines Theaterstück aufgebaut, was das ganze ziemlich spannend macht. Eine junge Gräfin namens Eleonora von Weil ist allein mit ihrem Oheim Leopold von Hohenfels in der Burg. Ein gewisser von Falkenstein und sein Freund von Geldern haben es auf die Burg abgesehen und die Gräfin als Hexe beim Kaiser angeklagt. Also kommt ein kaiserlicher Herold mit Falkenstein und seinem kampfwütigem Gefolge daher und die Gräfin soll ausgeliefert werden. Natürlich weigert sie sich und der Oheim bürgt quasi für sie, indem er in einem Turnier gehen die beiden Ritter antritt. An seine Seite stell sich der Ordensritter von Löwen und gemeinsam bestreiten sie das Turnier gegen den Feind. Die Qualifikation ist in vier Exerzitien unterteilt, welche bestimmen, welche Ritter sich für das Hauptturney qualifizieren. Dazu gehört u.a. das Aufnehmen eines brennenden Ringes, aber auch eine Übung mit der Lanze. Tja, den Rest müsst ihr euch selber anschauen. Ich denke aber, da ja auch viele Kinder dabei waren, wird es für die angeklagte Ketzerin glimpflich ausgegangen sein und die tapferen Ritter von Hohenfels und von Löwen konnten ihre Unschuld beweisen. Apropos Kinder… Diese waren natürlich wieder zahlreich zugegegen. Eigentlich bin ich nicht so ein großer Freund von Massen kleiner Kinder, aber auf einem MA-Markt beobachte ich sie gerne, wie sie sich als kleine Prinzessinnen und tapfere Ritter verkleiden. Auch konnte ich wieder „Ritterkämpfe“ zwischen jungen Recken beobachten. Faszinierend daran ist, dass es authentischer wirkt, als wenn es Jugendliche oder Erwachsene tun. Das Schöne an der ganzen Sache ist: Sie verletzen sich dabei nicht. Desweiteren finde ich es super, dass das Interesse junger Menschen so von den Eltern ungemein gefördert wird. Das Spectaculum ist mit Sicherheit nicht authentisch, wie man das ja bereits an diesen seltsamen maskierten Wesen erkennen kann, aber es gibt (besonders Kindern) den Anreiz sich mit dem Mittelalter und der Geschichte zu beschäftigen und sei es lediglich kulturell, weil sie so angetan von dem Ritterturnier sind. Last Updated (Tuesday, 15 June 2010 18:34) |
RML-Punkte Gewinnspiel im Juni!There are no translations available. RML - Rollenspiel - Mittelalter - LARP - Die Fantasy-Community! präsentiert:
Mit freundlicher Unterstützung einiger Bands konnten wir euch auch im Juni wieder besonders tolle Gewinne bieten!
Die Punktbesten Mitglieder im Juni:
1. Platz - woodwoman
2. Platz - Vindfell
Duneklschön CD - Katharsis
4. Platz - Oleanera
Dunkelschön CD - Nemeton
5. Platz - Runa
Einen Bucheinband Fiorino aus Leder von Giovanni Franco!
Wir bedanken uns bei allen Sponsoren! Die Reihenfolge der Gewinne soll übrigens in keiner Weise die Qualität der Musik wiederspiegeln, irgendeine Reihenfolge muss es eben haben, wenn Ihr eine bestimmte Band besser findet, spaart euch eure Punkte eben auf;) Wichtig: Bitte sagt uns bescheid wo wir den Gewinn hinschicken sollen, hier liegen immer noch Dinge zu denen ich keine Adresse habe;)
Diesen Monat führen:
So gibts Punkte: Forenbeitrag zu Punkten
Liebe Grüße Matthias "Hive-Tyrant" Just Last Updated (Thursday, 01 July 2010 14:19) Musik: Katharsis von DunkelschönThere are no translations available. Dunkelschön – KatharsisDas Dunkelschön RML-Profil - Die Dunkelschön RML-Gruppe
Wie auch bei den vorherigen Alben hat sich die Band Dunkelschön einen Titel mit Sinn für ihr aktuelles Album „Katharsis“, was so viel heißt wie Reinigung, ausgesucht. Dunkelschön sind bekannt für ihre melodischen Folkklänge, welche ab und zu eine Spur von Rock aufweisen. Bei diesem Silberling ist das nicht anders, denn sie bleiben ihrem Stil treu. Das Album beginnt mit dem Lied „Mandaliet“, welches mit einem klaren Flötenspiel beginnt und den Hörer schon zu Beginn in eine dunkelschöne Welt trägt. Weiter geht es mit schwedischen Lied „Kristallen den Fina“. Hier handelt es sich um ein Volkslied aus Schweden in dem es um ein junges unschuldiges Mädchen geht, welches so schön und unschuldig rein ist wie ein Kristall. Bei „Askath, die weißen Raben“ schwinden die sanften Töne ein wenig. Hier merkt man bereits, dass die Sängerin Vanessa in einigen Sprachen bewandert sein dürfte: Neben Latein und Schwedisch trifft man in „Mon Ami“ auf die französische Sprache und in „Quiet Land“ auf Gälisch. Track Nr. 4 namens „Lacrima“ gehört definitiv zu den düsteren Songs, welcher durch das tiefe Spiel des Cellos und dem aufdringlichen (manchmal auch zweistimmigen) Gesang bewirkt wird. „Mon Ami“ wirkt als komplettes Gegenteil. Ich muss gestehen, dass ich kein Wort Französisch verstehe und ich hier ausschließlich nach dem Musikalischen gehen kann. Das wirkt auf mich besänftigend und zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen. Bei diesem Song breitet sich ein wohliges Gefühl im Körper des Hörers aus. „Deine Flammen“ rockt mit Beihilfe eines Schlagzeugs und ist somit eines der „schnelleren“ Lieder auf der Scheibe. Mir persönlich ist es musikalisch und gesangstechnisch (besonders im Refrain) etwas zu hart. Anders ergeht es mir bei „Dein Gedenken“, bei dem das Hörer-Gemüt wieder beruhigt und besänftigt wird. Ein traumhaft schönes Lied bei dem beim Schließen der Augen einfach die schönsten Bilder herumtanzen. Sanft und bezaubernd. Vanessas Stimme gefällt mir hier am besten, da man hier das Lächeln heraushört. „Mion Mart“ wirkt sehr orientalisch und passt daher irgendwie nicht zu den anderen Liedern. „Quiet Land“ wird, wie bereits geschrieben, auf Gälisch gesungen. Die Musik begleitet den Gesang nur minimal und tritt eher in den Hintergrund. Ich brenne schon die ganze Zeit darauf euch „Hagenusa“ vorzustellen, welches ein instrumentales Stück ist und ziemlich tanzbar. Es dürfte das schnellste Stück auf „Katharsis“ sein und gefällt mir am besten. Wenn ich „Hagenusa“ hören möchte man am liebsten aufstehen und tanzen. Zum Ende bleibt es instrumental und mit „Aeris“ lassen Dunkelschön das Album sanft ausklingen. Da ich nicht allzu musikbewandert bin, habe ich wenige Instrumente raus hören können. Ganz klar waren hier Cello, Harfe, Flöte und Schlagzeug zu erkennen, aber daneben tauchen auch Drehleier, Nyckelharpa, Irish-Bouzouki und Gitarre und Bass auf. Vanessa hat eine einzigartige Stimme, mit der in den Höhen und Tiefen variiert. Anspieltipps: Lacrima, Quiet Land & Hagenusa
Katharsis von Dunkelschön wird es auch im Juni wieder hier zu gewinnen geben!!! Last Updated (Thursday, 03 June 2010 12:38) Buch: Glut und Asche von Wolfgang HohlbeinThere are no translations available.
Glut und Asche von Wolfgang Hohlbein Gerüchte über rätselhafte Todesfälle führen die beiden Unsterblichen Andrej Delaney und Abu Dun nach London. Ein seltsames Schattenwesen von den Einheimischen Phantom genannt soll für die grausamen Morde verantwortlich sein. Auf der Jagd nach diesem Phantom treffen Andrej und Abu Dun auf eine Bande Straßenkinder, die scheinbar direkt aus Andrejs Vergangenheit kommen. Immer weiter verstricken sich die beiden in den gestellten Fallen, und Andrej landet schließlich im Kerker der Londoner Polizei. Da bricht ein Feuer aus, das ganz London zu verschlingen droht … Ich sollte zu Beginn sagen, dass es sich hier bereits um den 11. Band der "Chronik der Unsterblichen" handelt und dass dies der erste Band ist, den ich aus der Reihe gelesen habe. Ich habe bereits viel von Hohlbein gehört. Die Kinder sind begeistert, die Älteren finden ihn nicht so besonders. Ich kann verstehen warum... Hohlbeins Schreibstil lässt ein wenig zu wünschen übrig und er wiederholt sich ständig. Irgendwann kommen einen gewisse Textphrasen aus den Ohren wieder raus, weil man sie auf jeder Seite liest und dann diese Unentschlossenheit. Frei nach dem Motto: Er dachte, er sei doof, aber auch wiederum nicht. Wie ich diese Aussage hasse!!! Also damit komme ich gar nicht klar. Also entweder oder, beides geht nicht! Dann war vieles für mich unverständlich, da ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe. Das ist aber nicht die Schuld des Autors. Ich kenne allerdings von anderen mehrbändigen Büchern, dass es immer wieder Rücksichten auf vorherige Ereignisse gibt, damit der Leser auch dann noch weiß, worum es nun eigentlich geht. Diese Rückblicke hätte ich mir bei "Glut und Asche" etliche Male gewünscht und somit stehe ich bei vielen Handlungen immer noch total auf dem Schlauch. Die Idee an sich, ich kann ja nun nur von "Glut und Asche" sprechen bzw. schreiben, war die Story ganz nett und ich habe Abu Dun wirklich ins Herz geschlossen. Ihr kennt doch mit Sicherheit alle den Film "The Green Mile". Vom Aussehen her habe ich mir Abu Dun wie John Coffey vorgestellt. Schrank halt... ;) Und seine Sprüche waren außerordentlich amüsant. Andrej war so... na ja, war ganz nett, aber weniger lustig. Und insgesamt haben mich beide im Team an Bud Spencer und Terence Hill erinnert. Fragt mich nicht warum. Es überkam mich einfach. Bevor man "Glut und Asche" liest, sollte man die Bände 1-10 der "Chronik der Unsterblichen" gelesen haben. Ich denke, wenn man das Vorwissen hat und mit Hohlbeins Schreibstil klar kommt (und nicht gigantische Hornissen damit erschlägt...), kann man das Buch mit Sicherheit als lesenswert empfehlen. Aber es gibt eindeutig bessere Bücher! Mich hat es zumindest trotz jeglicher weiblicher Neugier nicht dazu gebracht, die vorherigen Bände lesen zu wollen...
Last Updated (Sunday, 30 May 2010 17:02) Interview: SchandmaulThere are no translations available.
Schandmaul
RML-Community: Der liebe Stefan von unser aller Lieblingsband „Schandmaul“ hat sich zur Verfügung gestellt um uns ein paar Fragen zu beantworten. Da bedanke ich mich doch jetzt schon mal recht herzlich bei dir! Schön, dass du dir Zeit nimmst ;) Hallihallo, ich werde mein Bestes geben.
RML-Community: Wie kam es zur Gründung von „Schandmaul“ und dem dazugehörigen Bandnamen? Wir alle spielten in unterschiedlichen Formationen, wollen aber einfach mal ausprobieren wie es klingt wenn Geige und Dudelsack auf eine Rock Band treffen. Vor dem Namen haben wir uns als erstes Postermotiv für den Joker entschieden und dann haben wir versucht einen Namen zu finden der gut zu so einem Jolly passt und da ist glaub ich Thomas dann auch Schandmaul gekommen.
RML-Community: Euch gibt es nun schon seit 1998. Das ist eine sehr lange Zeit und nicht viele Band schaffen es so lange erfolgreich zu sein. Was ist euer Erfolgsrezept? Wir gehen ehrlich miteinander um und sagen uns Dinge direkt ins Gesicht. Jeder von uns hat gelernt lieber einen Schritt zurück zu gehen als nur auf seine eigene Meinung zu bestehen und jeder weiß , dass es immer jemanden in der Band gibt der einem hilft wenn es mal nicht so gut im Leben läuft.
RML-Community: Wenn ihr noch einmal zurück denkt: Hättet ihr vor 12 Jahren daran geglaubt, dass ihr einmal so viele Fans haben würdet? Niemals im Leben, es sollte ja auch bei nur einem Konzert, quasi ein Projekt für einen Abend bleiben. Und als wir uns entschlossen weiter zu machen haben wir von allen Seiten nur gehört, dass es diese Band niemals zu irgendetwas bringen wird. Na ja, so kann man sich eben täuschen …
RML-Community: Was haben wir in 12 weiteren Jahren von euch zu erwarten? Hoffentlich die gleichen verrückten Typen auf der Bühne die viel Spass bei dem haben was sie tun mit dem einzigen Unterschied das mehr graue Haare zu sehen sein werden
RML-Community: Die einen bezeichnen euch als Mittelalter-Band, die anderen als Rock-Band und andere wiederum als Folk-Rock-Band. Was denn nun? Ganz klar, wir mischen Rock mit Folk und darum Folk-Rock! Oder aber auch Rock-Folk, je nach Stimmung des Songs ;-)
RML-Community: Welche Künstler haben einen großen Einfluss auf eure Musik? Das ist bei jedem von uns total unterschiedlich, Anna viel von Klassik, Bifi hört wohl am meisten von uns Folk und Weltmusik, Matthias von Jazz bis Hip Hop, ich steh total auf Muse und Bands die keiner kennt und so geht das weiter und weiter und weiter …
RML-Community: Wenn ich mich recht entsinne, schaffte es euer Album „Kunststück“ als erstes in die Charts. Was war das für ein Gefühl? Da liegst Du leider total daneben, der Narrenkönig schaffte es 2002 schon auf Platz 70 Das war ein Wahnsinns Gefühl und das zugehörige Chartplakat mit allen 100 Alben darin hab ich immer noch.
RML-Community: Eine Frage, die bei einer Rollenspiel-Community nicht fehlen darf: Spielt ihr selbst Rollenspiele? Wenn ja, wie lange, System, Charakter,… ? Nein, keiner von uns spielt Rollenspiele. Thomas hat das früher mal gemacht, weiß aber nicht genau was. Auf jeden Fall war er grün angemalt und ist mit einem Gummischwert im Wald rum gelaufen
Es war der 14.11.98 in unserem damaligen Stammlokal (und einziges Musiklokal weit und breit) die Hexe in Gröbenzell, später hatten wir dort im Keller auch unseren Proberaum. Es war proppenvoll, wir hatten viel Spass und noch mehr Bier auf der Bühne.
RML-Community: Welche Lokation reizt euch besonders für einen Auftritt und warum? Burgen sind natürlich immer sehr schöne Orte für Konzerte, allerdings leiden dort die Leute die arbeiten müssen unter den Bedingungen. Burgen wurden nicht für Open Airs geplant und gebaut, so viel wissen wir nunmehr. Aber auf Tournee gefällt es und eigentlich am besten. Wir sind gut eingespielt, die Crew kennt jeden Handgriff und weil wir unsere eigene Technik (PA & Licht) dabei haben funktioniert auch alles bestens. Dann fühlen wir uns am wohlsten und das Spielen macht am meisten Spass. Bei Open Airs leiden oft die Instrument unter den Witterungsbedingungen, da haben dann Anna und Bifi oft einen sehr harten Tag.
RML-Community: Welcher Song ist euer absoluter Band-Liebling und welches Song könnt ihr gar nicht mehr spielen? Die Songs die wir nicht spielen sind die, auf die wir alle eigentlich weniger Lust haben. Einen Liebling von Allen gibt es so gesehen nicht, aber 2011 freuen wir uns alle erst mal auf die neuen Songs.
RML-Community: Müsst ihr noch den alltäglichen Berufen nachgehen, oder seid ihr mittlerweile Berufsmusiker? Wir können seit etwa 2005/2006 ganz gut nur durch die Musik leben. Zu diesem Zeitpunkt war es eher ein überleben, jetzt klappt das zum Glück ganz gut so wie es ist.
RML-Community: Momentan macht ihr eine Pause und habt sogar eine Tour abgesagt. Bei vielen Bands ist eine Pause ein sicheres Vorzeichen für ein Aus. Müssen das auch die „Schandmaul“-Fans befürchten? Oder gibt es andere Pläne, z.B. ein neues Album? Keine Angst, aber der Akku war einfach alle. Die Pause tut sehr gut und wir sehen uns regelmäßig und arbeiten auch fleißig an neuem Material. Allerdings sind die Wochenenden heilig und die Koffer sind mal für längere Zeit nicht im Flur sondern im Keller. Wir waren an einem Punkt angelangt wo wir den Bogen fast überspannt haben und bei dem ein oder anderen auch die Gesundheit zu streiken begann. So langsam freuen wir uns auch schon wieder sehr auf das Tourneeleben 2011, aber wie gesagt erst mal neue Songs schreiben.
Vielen lieben Dank, dass ihr euch die Zeit für uns genommen habt. Alles Liebe, Jenny Last Updated (Friday, 28 May 2010 13:11) Interview: DunkelschönThere are no translations available.
Dunkelschön
RML-Community: Hallo „Dunkelschön“! Schön, dass ihr euch die Zeitnehmt um ein paar Fragen zu beantworten. Dann wollen wir doch gleich malanfangen ;) Würdet ihr euch aber erst noch kurz vorstellen? Vanessa: Offiziell gibt es uns seit 2004. Unseren Musik-Stil nennen wir selbst„Celtic-Medieval-Folk“. Dabei mischen wir gerne die unterschiedlichstenInstrumente: Michael ist zuständig für Harfe, Drehleier, Nyckelharpa undGesang, Nicolas spielt Irish-Bouzouki und Gitarre, Moni ist unsere Cellistin,André tobt sich am Schlagzeug und Christian an der restlichen Percussioninklusive Davul aus. Ganz neu bei uns ist Bernie Horn am Bass. Ach ja, und meinereiner (Hauptgesang und unterschiedliche Flöten). Nicht zu vergessen: Unser„Merchbabe“ Annette und unseren Tontechniker Friedrich. RML-Community: Welchem Genre würdet ihr eure Musik zuordnen und welche Einflüsse anderer Bands oderKünstler fließen in eure Musik mit ein? Michael: Ich finde es immer schwer Musik generell – und insbesondere erklären zu müssen,denn es ist immer nur ein kläglicher Ersatz zu dem, was die Musik selbst vermittelt. Muss ich es trotzdem versuchen, würde ichunsere Musik als Folk-Musik mit keltischen, mittelalterlichen und rockigenEinflüssen beschreiben- gespielt auf traditionellen und modernen Instrumenten. Was die Einflüsse angeht die uns zu dem gemacht haben,was uns in musikalischer Hinsicht ausmacht, ist das sicherlich ein extrem breites Feld. Da wir ja schon innerhalb unserer Gruppe sounterschiedliche musikalische Wurzeln haben, Moni z.B. kommt ja eher aus derklassischen Ecke, ebenso wie Nicolas, der auch schon mal „Jugend musiziert“ mitklassischer Gitarre gewonnen hat (auch wenn wir manchmal mehr der Meinung sind,es war wohl doch eher „Jugend forscht“ ;-)..), könnte man jetzt sicherunendlich viele Einflüsse aufzählen. Ich für meinen Teil kann sicher sagen, dass Musiker wieLoreena Mckennit, Mike Oldfield aber auch Bands wie Faun, the Inchtabokatablesund sogar Metallica durchaus eine Inspiration für uns waren. Aber das war es auch schon. Immerhin entsteht die Musikja in unseren Köpfen, und auch wenn uns manche Lieder anderer Künstlersicherlich berühren, können wir doch nur die Musik schreiben, die uns einfällt.Und das ist denke ich der Punkt, was Dunkelschön zu Dunkelschön macht – Wirkönnen uns zwar inspirieren lassen, fühlen wir uns keiner bestimmten Szene undderen Gesetzen verpflichtet. Wir machen es uns nicht zur Aufgabe"unbedingt irgendwie" klingen zu müssen, sondern machen einfach dieMusik, die von Innen kommt, legen uns auf nichts fest und lassen unserer Musikdadurch genug Luft zum atmen. RML-Community: Welche Botschaft wollt ihr mit eurer Musik vermitteln? Vanessa: Generell finde ich es wichtig, dass Musik überhaupt eine Botschaft vermittelt.D.h.: Sie muss mich – auf welche Art auch immer – ansprechen. Der„Plastikmusik“, die mainstream-mäßig im Radio oder Fernseher rauf und runterdudelt, fehlt meiner Meinung nach genau dieses ergreifende (von einigenerfreulichen Ausnahmen mal abgesehen), oder nennen wir es ruhig „kathartische“(um mit dem Titel unseres neuen Albums zu sprechen). Musik sollte Gefühleprovozieren, Stimmungen hervorrufen und Musik mit bestimmten Momenten verbinden bzw. umgedreht. Das kannleicht, beschwingt und frei sein oder aber tief bewegend und melancholisch. Fürmich gibt es nichts schöneres, als bei einem Konzert zu sehen, wie die Zuhörerträumerisch die Augen schließen, um sichvon einer Melodie hinfort tragen zu lassen, nur um dann beim nächsten Stückausgelassen zu tanzen. Die ganze Klaviatur des Gefühlslebens – die schließlichden Menschen ausmacht – anzusprechen oder anders ausgedrückt: bereitseingeschlafene Teile der Seele wieder zu neuem Leben erwecken, das sehe ich alsdie Hauptbotschaft unserer Musik. RML-Community: Wo und wie war euer erster Auftritt? Michael: Unseren ersten Auftritt hatten wir schon knapp 2 Monate nach unserer Gründungim Januar 2004. Da wir Ende März des gleichen Jahres auf einerBenefiz-Veranstaltung vor knapp 400 Leuten auftreten sollten, wollten wir erstmal einen kleinen Probelauf wagen und spielten so, zwei Wochen zuvor in einemörtlichen Pub auf, wo unserer Einladung aber auch schon mehr wie 60 Gästegefolgt waren. Ich weiß noch, wie unser damaliger Gitarrist Björn mit einer Krawatte um den Halsankam ;-) Die haben wir ihm dann erst mal ganz schnell runter montiert, bevor sauf die Bühne ging... Jaja, seit diesem ersten Gig ist optisch, wie akustischschon so einiges bei uns passiert! RML-Community: Wo würdet ihr gerne mal auftreten und was reizt euch daran so sehr? Vanessa: Hm, eine gute Frage. Auf der einen Seite ist es natürlich toll, auf großenBühnen zu spielen, bei denen wir viele Zuhörer erreichen und uns so richtigaustoben können. Andererseits haben kleine Events auch ihren Reiz: Alles istviel familiärer und damit kommt man seinen Fans auch näher. Auftritte imAusland sind uns immer willkommen, die waren bisher immer von ganz besonderenErfahrungen gekrönt. Wo ich persönlich gerne spiele, sind Fantasyfestivals.Wahnsinn, wie viele unterschiedliche, bunte Leute da rum laufen – und außerdemkann man da meistens auch noch wunderbar shoppen (was gerade uns weiblicheBandmitglieder immer wieder in Entzücken versetzt). Ansonsten gibt es natürlichOrte, die wegen ihrer besonderen Location interessant sind: In einerTropfsteinhöhle zu spielen wäre sicher mal spannend… RML-Community: Mit welchem Künstler oder mit welcher Band würdet ihr gerne mal zusammenarbeiten? Vanessa: Also, wenn man so will, arbeiten wir eigentlich bei jedem Auftritt mitKünstlern zusammen, auch wenn diese davon nichts mehr wissen können.Schließlich nehmen wir gerne Texte und Gedichte von bereits lange verstorbenenDichtern und Schriftstellern und setzen die auf unsere auf unsere dunkelschöneArt musikalisch um. J Was noch lebende Künstler angeht: Es ist schon oftvorgekommen, dass wir auf Festivals, bei denen noch andere Bands spielten, unsmit diesen backstage getroffen haben und spontan zusammen musiziert haben.Solche Sessions machen immer wieder einen Riesen-Spaß und je mehr Musiker mitunterschiedlichen Instrumenten dabei mitmachen, desto spannender ist das Ganze. RML-Community: Bei Myspace habe ich gelesen, dass es dieses Jahr leider kein neues Album gebenwird. Aber bis 2011 wollt ihr fleißig Ideen sammeln. Bis dahin ist es nochetwas hin, aber habt ihr schon so eine Idee, welches Motto euer neues Albumhaben wird? Michael: Da wir bei Dunkelschön nie aufhören Songs zu schreiben, sei es in dunklenNächten, oder an sonnigen Tagen, gibt es mittlerweile schon so einiges anMaterial und ständig kommt neues dazu. Im Prinzip ärgert es uns schon einwenig, dass wir diese ganzen Songs noch etwas zurück halten müssen, aber aufder anderen Seite gewinnen wir dadurch endlich mal die Möglichkeit unserMaterial mal etwas „reifen“ zu lassen. Was bestimmt kein Fehler ist! Denn beiallen unseren bisherigen CDs war es generell so, dass wir die darauf enthaltenenStücke relativ zeitnah eingespielt haben und sie sich erst im Nachhinein beiden Live-Shows so richtig entwickeln konnten. Von daher hat sich so manchesLied auch grundlegend verändert. Was das Motto der nächsten Scheibe angeht,möchte ich bislang noch nichts darüber sagen, aber so wie es sich bislangverhält, wird die Reise doch weitergehen! Auch Dunkelschön entwickeln sichweiter; und auch wenn es sicher wieder einige sehr melodische Sachen gebenwird, hat das vergangene Jahr, in dem wir sehr häufig in großer Besetzung dieAbendbühnen zum Tanzen gebracht haben, schon so seine Früchte getragen. ImPrinzip können wir ja immer nur die Songs schreiben, die uns gerade einfallen;Und momentan sind die in vielen Fällen halt etwas fetziger... RML-Community: Wenn ihr den Soundtrack für einen Film schreiben könntet, welcher wäre das? Vanessa: Ich denke ich spreche für die gesamten Dunkelschönen, wenn ich sage, dassdieser Film entweder im Fantasy-Bereich oder im Historien-Epos zu finden seinmüsste. Viele große Gefühle müssten darin vorkommen, eine gute Portion(schwarzer) Humor und natürlich müsste das ganze leicht durchgeknallt sein J Hm,blöd, die Filmmusik zum letzten Einhorn, Herrn der Ringe und Willow gibt es jaschon… J RML-Community: Natürlich darf diese Frage bei einer Rollenspiel-Communitynicht fehlen. Spielt ihr selbst irgendwelche Rollenspiele? Nicolas alias Negolas der Schwarze: Habe früher vielgespielt... Warhammer Fantasy-RPG, Shadowrun, DSA, Battlech und MERS. Und war viel auf Dragonsys Larps. (Habe als Hauptcharakter einen rechterfolgreichen fahrenden Händler gespielt bei dem man magische Inkredienzien unddiverse "heiße" Gegenstände kaufen konnte;-)). RML-Community: Wollt ihr unseren Lesern noch etwas mitteilen? Vanessa: Spaß haben, die anderen dabei nicht vergessen und fleißig Dunkelschön-CDskaufen!
Vielen lieben Dank, dass ihr euch die Zeit für unsgenommen habt. Alles Liebe, Jenny
Denkt dran! Gewinnt eine von zwei Dunkelschön CDs im RML-Punkte Gewinnspiel im Mai!
Werded auch Mitglied in der RML-Community Dunkelschön-Gruppe!
Last Updated (Tuesday, 18 May 2010 18:26) Interview: Osiris TaurusThere are no translations available. Osiris Taurus
Eigentlich wäre ja hier die Stelle, an der ich euch die Band vorstellen würde. Aber das hat die Band „Osiris Taurus“ bereits selbst für sich erledigt und mir ein wenig Arbeit erspart ;) Wer „Osiris Taurus“ sind, was sie so machen erfahren wir alles bereits im Interview, ebenso wird uns das neue Album „filidh´s Bogg“ etwas näher gebracht, welches auch in Kürze rezensiert wird. Viel Spaß beim Schmökern! Hallo „Osiris Taurus! Vielen Dank für eure zügige Interview-Zusage. Da wollte ich euch auch nicht lange mit den Fragen warten lassen. Bevor wir aber richtig loslegen, würdet ihr euch bitte kurz vorstellen Tassos: Hallo ,erst einmal vielen Dank für dieses Interview. Ich bin Tassos und spiele die schottischen Dudelsäcke, das Didgeridoo und die E-Gitarre. DaNiel: Hy, ich bin Da Niel und spiele seit einem ¾ Jahr Drums bei Osiris T.
Amira: Ja und ich bin Amira, ich singe und spiele Violine, Cello und E-Gitarre. Marc unser Bassmann sorgt für die tiefen Töne in der Band. Vor ca. 13 Jahren habe ich Osiris T. gemeinsam mit Tassos gegründet. Wir hatten die Idee unterschiedliche kulturelle Musikformen zu einem ganz neuen Stil zusammenzubringen. So mixten wir australische, arabische oder keltische Musikzitate mit mittelalterlichen Melodien. Hinzu kamen dann auch Elektro- und Industrialsounds. Diesem Stil sind wir bis heute treu geblieben. Inzwischen haben sich die keltischen Elemente in unserer Musik am stärksten durchgesetzt.
Welchem Genre würdet ihr eure Musik zuordnen und welche Einflüsse anderer Bands oder Künstler fließen in eure Musik mit ein? DaNiel: Wir bezeichnen unseren Stil als „NU Celtic Rock“. Inspiration finden wir eigentlich in jeder Musik, die uns gefällt und natürlich auch in Lebenssituationen.
Welche Botschaft wollt ihr mit eurer Musik vermitteln? Tassos: Die Botschaft ist unsere Musik selbst. Ich denke, sie vermittelt eine gewisse Freiheit. – Das frei sein von eingefahrenen Hörgewohnheiten, Wir versuchen ja alte Musikstile in die Gegenwart zu holen, mit modernen Elementen zu kombinieren und ganz neu zu definieren. Die Magie, die entsteht, wenn Vergangenheit und Gegenwart sich zu etwas neuem verbinden - das ist, glaube ich, der Kern unserer Message.
Wo und wie war euer erster Auftritt? Amira: Oh, da muss ich erst einmal überlegen... Ich glaube, das war bei einem „Rock gegen Rechts“ – Festival in Magdeburg. Zum Schutz der Bands und der Festivalbesucher wurden etliche Polizeikräfte aufgefahren, das war schon recht befremdlich. Aber das Konzert kam sehr gut an.
Wo würdet ihr gerne mal auftreten und was reizt euch daran so sehr? DaNiel: In den Ostblockstaaten. Mich würde die Reaktion auf unsere Musik dort interessieren.
Mit welchem Künstler oder mit welcher Band würdet ihr gerne mal zusammenarbeiten? DaNiel: Metallica mit Dudelsack und Geige... das klingt aufregend. Amira: Oh ja, da bin ich dabei!!! - Wir haben ja schon mit vielen Bands, wie z.B. „Corvus Corax“, „Qntal“, „Saltatio Mortis“ oder „Das Ich“ und „ASP“ tolle Konzerte gegeben. Da haben wir immer wieder festgestellt, dass wir überall sehr gut reinpassten. Ich würde auch in Zukunft gern mit Bands in dieser Richtung zusammenarbeiten.
Euer Album „filidh´s Bogg“ erschien genau am 03.05.201. Was könnt ihr uns denn darüber verraten? Amira: Die Songs sind wie eine Reise durch verschiedene Kulturen, Landschaften oder Städte. Etwas sehr aufregendes was nie gleich bleibt. Es ist folkig und rockig zugleich. Licht und Schatten, sind darin nah beieinander. – genau, wie im richtigen Leben. Avantgardistische Ideen, rockige Riffs und folkige Melodien verbinden sich zu einem tanzbaren, clubkonformen Werk. Ich denke, dass das Album für jeden etwas zu bieten hat, der sich zum folkig angehauchten Genre hingezogen fühlt.
Was bedeutet eigentlich „filidh´s Blogg“? Das klingt irgendwie Gälisch… Tassos: Die Filidh waren Bewahrer der mündlichen Tradition in der keltischen Kultur. Sie hatten die ehrenvolle und wichtige Aufgabe, die Überlieferungen und Gebräuche ihres Volkes weiterzutragen. Wir haben uns überlegt, was passieren würde, wenn der Filidh auf das Internet stößt? Ich glaube, er würde einen Blog schreiben. Unsere Musik ist so etwas, wie ein hörbarer Blog im Internet. Ich finde, das ist ein schönes Gleichnis für unser jetziges Album.
Natürlich darf diese Frage bei einer Rollenspiel-Community nicht fehlen. Spielt ihr selbst irgendwelche Rollenspiele? DaNiel: Nur mit meiner Geliebten daheim (grins)
Wollt ihr unseren Lesern noch etwas mitteilen? Amira: Egal was ihr macht, macht es mit Freude!!!
Vielen lieben Dank, dass ihr euch die Zeit für uns genommen habt.
Last Updated (Thursday, 13 May 2010 12:43) |
- Film: Das Bildnis des Dorian Gray
- 16. Cave Con vom 19.-21.03.2010
- Grey Warden Camp
- RML-Punkte Gewinnspiel im April!
- Buch: Ynsanter – Die Seele des Feuers II von Annette Eickert
- Film: Percy Jackson - Diebe im Olymp
- Film: Mitternachtszirkus
- Buch: Wraeththu. The Picture Book
- Buch: Lilith Fortune und der Prinz der Vampire
- Buch: Alterra. Die Gemeinschaft der Drei – Maxime Chattam







Endlich! Das Warten auf die dritte Bis(s)… - Fortsetzung hat so langsam ein Ende. Am 10. Juli haben die ersten die Möglichkeit „Eclipse“ als Triple-Feature im Kino zu bestaunen und am 15. Juli geht dann der offizielle Start los. 












RML-Community: Wie und wann war euer erster Live-Auftritt? 

