| Buch: Glut und Asche von Wolfgang Hohlbein |
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| Sunday, 30 May 2010 16:51 |
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Glut und Asche von Wolfgang Hohlbein Gerüchte über rätselhafte Todesfälle führen die beiden Unsterblichen Andrej Delaney und Abu Dun nach London. Ein seltsames Schattenwesen von den Einheimischen Phantom genannt soll für die grausamen Morde verantwortlich sein. Auf der Jagd nach diesem Phantom treffen Andrej und Abu Dun auf eine Bande Straßenkinder, die scheinbar direkt aus Andrejs Vergangenheit kommen. Immer weiter verstricken sich die beiden in den gestellten Fallen, und Andrej landet schließlich im Kerker der Londoner Polizei. Da bricht ein Feuer aus, das ganz London zu verschlingen droht … Ich sollte zu Beginn sagen, dass es sich hier bereits um den 11. Band der "Chronik der Unsterblichen" handelt und dass dies der erste Band ist, den ich aus der Reihe gelesen habe. Ich habe bereits viel von Hohlbein gehört. Die Kinder sind begeistert, die Älteren finden ihn nicht so besonders. Ich kann verstehen warum... Hohlbeins Schreibstil lässt ein wenig zu wünschen übrig und er wiederholt sich ständig. Irgendwann kommen einen gewisse Textphrasen aus den Ohren wieder raus, weil man sie auf jeder Seite liest und dann diese Unentschlossenheit. Frei nach dem Motto: Er dachte, er sei doof, aber auch wiederum nicht. Wie ich diese Aussage hasse!!! Also damit komme ich gar nicht klar. Also entweder oder, beides geht nicht! Dann war vieles für mich unverständlich, da ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe. Das ist aber nicht die Schuld des Autors. Ich kenne allerdings von anderen mehrbändigen Büchern, dass es immer wieder Rücksichten auf vorherige Ereignisse gibt, damit der Leser auch dann noch weiß, worum es nun eigentlich geht. Diese Rückblicke hätte ich mir bei "Glut und Asche" etliche Male gewünscht und somit stehe ich bei vielen Handlungen immer noch total auf dem Schlauch. Die Idee an sich, ich kann ja nun nur von "Glut und Asche" sprechen bzw. schreiben, war die Story ganz nett und ich habe Abu Dun wirklich ins Herz geschlossen. Ihr kennt doch mit Sicherheit alle den Film "The Green Mile". Vom Aussehen her habe ich mir Abu Dun wie John Coffey vorgestellt. Schrank halt... ;) Und seine Sprüche waren außerordentlich amüsant. Andrej war so... na ja, war ganz nett, aber weniger lustig. Und insgesamt haben mich beide im Team an Bud Spencer und Terence Hill erinnert. Fragt mich nicht warum. Es überkam mich einfach. Bevor man "Glut und Asche" liest, sollte man die Bände 1-10 der "Chronik der Unsterblichen" gelesen haben. Ich denke, wenn man das Vorwissen hat und mit Hohlbeins Schreibstil klar kommt (und nicht gigantische Hornissen damit erschlägt...), kann man das Buch mit Sicherheit als lesenswert empfehlen. Aber es gibt eindeutig bessere Bücher! Mich hat es zumindest trotz jeglicher weiblicher Neugier nicht dazu gebracht, die vorherigen Bände lesen zu wollen...
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| Last Updated on Sunday, 30 May 2010 17:02 |
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