| Musik: ELANE - Arcane |
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| Monday, 21 February 2011 11:53 |
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„Arcane“ ist nicht einfach nur ein neues Album von Elane, sondern Emotion und voller Mythen. Inspiriert von den Büchern von Kai Meyer („Die Sturmkönigin“, „Göttin der Wüste“, „Loreley“, „Das Zweite Gesicht“ und „Herrin der Lüge“) haben Elane einige fantastische Songs geschrieben. Es sind 15 Stücke an der Zahl, die sich auf der Silberscheibe wiederfinden und jedes einzelne hat seinen ganz persönlichen Charakter. Das Album beginnt mit den Stück „The Gift“, „Heart Of The Desert“, „Samarkand“ und „Arcane Ride“, welches den Hörer sprichwörtlich „in die Wüste schickt“. Diejenigen, die die Bücher gelesen haben, werden wohl sofort einen gewissen AHA-Effekt verspüren, spätestens bei „Samarkand“ kommen die orientalischen Klänge perfekt zur Geltung und man kann förmlich den heißen Sand unter den Füßen spüren. „Magdalena“ würde ich als Einzelstück bezeichnen, da es der einzige Song aus „Herrin der Lüge“ ist und so direkt in kein weiteres Konzept reinpasst. Dieser Song gehört aber definitiv zu meinen Lieblingssongs. Ich finde Joran schafft es perfekt „Magdalena“ ins Gewissen zu reden oder spricht sie quasi als ihr Gewissen? Ich weiß es nicht, aber ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut, wenn ich diesen Song höre. Ich kenne mich leider nicht mit Instrumenten aus, aber hier wird die Stimmung auch über die Instrumente geleitet. Zeitweise klingt es so, als sei ein kleines Orchester am Werk. Die nächsten acht Songs „Wasser und Fels“, „Die geheime Melodie“, „My Ivory Fairy“, „Abendruf“, „Lurlinnight“, „Spinnenhaus“, „Deae Noctis“ und „Dämmertal“ wurden allesamt von Meyers Buch „Loreley“ inspiriert. Sie erzählen die Geschichte eines kleinen Mädchens, welches ganz allein in einem dunklen Schacht auf dem Lurlinberg gesperrt wird. Tagein und tagaus singt sie ihre Lieder, welche bis hinunter zum Fluss getragen werden und ein jeder davon verzaubert wird. Ich finde, dass bei diesen Liedern Schwermut und die Düsternis ein immer wiederkehrender Bekannter ist, welche durch das Liebesgeständnis in „My Ivory Fairy“ gebrochen wird. Die letzten beiden Songs „Masken“ und „Goddess Of The Night“ wurden durch „Das Zweite Gesicht“ inspiriert. Mit „Masken“ kann ich wenig anfangen. Für mich ist es ein fordernder Sprechgesang, der versucht den Geist von Julas Schwester zu brechen. Ich kenne das Buch dazu nicht, deswegen kann ich nicht beurteilen, ob ich mit dieser Meinung auch richtig liege. „Mit Goddess Of The Night“ war ich zu Beginn auf Kriegsfuß. Es hatte aber immer diesen „Der Vorhang fällt und die Show beginnt“ – Flair. Nach mehrmaligem Hören hat es mir der melodische Refrain sehr angetan. Fazit: ELANE sind mit diesem Alben einen Schritt nach vorn gegangen. Sie haben einen Schritt über die Grenzen Glenvores hinaus gemacht, welches sich auch musikalisch bei jedem einzelnen Song wiederspiegelt. „Arcane“ ist voller Abwechslung, wozu nicht zuletzt die orientalischen Lieder beigetragen haben. Die Songs von „Arcane“ bringen dem Hörer dieses Mal auch andere Welten näher. Und zwar die von Kai Meyer. Fantastisch und lebendig. Dabei verlieren ELANE aber nichts von ihrem üblichen folkigen und fantasievollem Flair. Anspieltipps: Magdalena, My Ivory Fairy, Goddess Of The Night |
| Last Updated on Wednesday, 23 February 2011 17:02 |
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