Am Samstag haben wir das 13. Ritterturnier im schönen Königstein besucht. Obwohl empfohlen wurde "der Beschilderung" zu folgen, haben wir nur ein einziges Schild gesehen und sind ansonsten wiedereinmal recht planlos umhergeirrt, da auch hier von den Veranstaltern keine Adresse für's Navi angegeben wurde. Nach viel durchfragen parkten wir also viel zu weit weg und mussten feststellen, dass auch der Fußweg zur Burg überhaupt nicht beschildert war. Leider traf uns auf dem Weg bereits der erste Regenschauer.
Auf der wunderschönen Burgruine von Königstein angekommen, hatten sich die Schauer zum Glück ersteinmal wieder gelegt. Wir stärkten uns nun ersteinmal mit leckeren Kirschbier und Met. Für das leibliche Wohl gab es hier ein sehr gutes Angebot und auch die Stände der Händler boten eine angenehme Vielfalt und waren in den Wehrgängen der Burg verteilt. Dafür, dass es ja eigendlich ein Turnier war, waren wir mit dem angeschlossenen Markt sehr zufrieden.
Leider fiel uns besonders unangenehm auf, dass es auf dem Hauptplatz vor dem Turnierfeld sehr dreckig war. Lieblos aufgestellte Plastikmülltonnen waren anscheinend schon seit längerem nicht mehr geleert worden, daher nutzen die Besucher einfach das restliche Gelände zur Abfallentsorgung. Als dann mehrmals ein Traktor über den Markt fuhr, war für uns die Atmosphäre ersteinmal dahin. Es mag ja sein, dass man so etwas braucht wenn man Pferde im Turnier hat, aber hier muss der Veranstalter eine andere Lösung finden. Traktor auf dem Markt geht garnicht! Es wird auch sehr schwer den Kindern zu erklären was der Traktor im Mittelalter macht.
Weg vom Hauptplatz und in den Wehrgängen der Burgruine kam die Atmosphäre jedoch glücklicherweise sehr schnell zurück. Auch die kutzzeitig extremen Regenschauer konnten unsere Laune kaum trüben. Kaum etwas schafft mehr Mittelalteratmosphäre als schöne Marktstände in einer Burg.
In der Abenddämmerung begann dann endlich das Turnier. Der Hauptplatz vor dem Turnierfeld bot ausreichend Platz, so dass fast alle Besucher eine Tolle Sicht aus der ersten Reihe hatten. Die Vorstellung und die Choreografie der Kämpfe gefiel uns auserordentlich gut und bot viel Abwechslung, ich hätte mir nur für ein "Turnier im Fackelschein" mehr Feuer und optische Anreize erhofft. Insgesamt konnte man dem Turnier nicht zu jederzeit wirklich gut folgen.
Unser Fazit zu diesem Turnier mit Markt ist zwiegespalten. Turnier und Markt haben uns an sich sehr gut gefallen aber insgesamt wirkte alles sehr unorganisiert und schlecht durchdacht. Dafür das diese Veranstaltung anscheinend schon zum dreizehnten Mal stattfand, hätten wir uns eine bessere Organisation gewünscht. Eventuell wäre es gut, wenn die Verantwortlichen des Öfteren einfach mal mit den Augen von Besuchern selbst über den Markt liefen.
Trotzdem können wir diesen Markt absolut empfehlen und werden auch im nächsten Jahr wieder dabei sein!
Am Freitag haben wir das 10. Wormser Spectaculum besucht. Zumindest nachdem wir es gefunden hatten. Es ist ja okay zu verlangen, dass Besucher, welche mit dem Auto kommen, die Parkhäuser der Stadt benutzen aber erstens ist mir das zu weit weg und zweitens war es weder zu Fuß aus der Stadt, noch mit dem Auto möglich den Markt überhaupt zu finden. Wir haben in ganz Worms weder einen Wegweiser noch ein Werbeschild für den Markt gefunden. Wenn der Veranstalter nicht anderweitig Werbung gemacht hat, war sicherlich kein einziger Wormser auf dem Markt, die wussten einfach nichts davon. Ich war bereits auf dem Markt und habe ihn trotzdem nicht gefunden, kein einziger Wegweiser und auf der Website keine Adresse fürs Navi zu finden. Nach kurzer Irrfahrt verriet uns nur eine Straßensperre, das wir dem Markt ganz nah waren. Zum Glück war dann doch ein Parkplatz direkt in der Nähe frei.
Da kann Worms sehr froh sein, einen der schönsten Märkte zu veranstalten, da nehmen die Besucher auch in Kauf lange danach suchen zu müssen. In perfektem Sonnenschein quälte ich mich also in meine Rüstung und machte mich auf dem Weg ins Wormser Wäldchen.
Ganz wichtig zu erwähnen: Freier Eintritt für Gewandete! Großes Lob von uns dafür, das wünschen wir uns von mehr Veranstaltern, schließlich machen erst viele Gewandete den Markt zu einem tollen Erlebnis für Besucher und auch Gewandete selbst.
Mit einem recht hohen Schwermaß und 5 Euro für das gesamte Wochenende (also 3 Tage) ist der Markt auch ansonsten extrem günstig. Ein besseres "Preis-Leistungs-Verhältnis" haben wir bisher bei keinem anderen Markt gefunden.
Sehr freundliche und toll gewandete Torwachen begrüßten uns zum Markt, auch wenn man sich nicht ganz einig war ob Gewandete nun ein Bändchen brauchen oder nicht (warum hätten sie auch eins brauchen sollen? ;) ). Das Wormser Wäldchen bietet eine perfekte Umgebung für einen Mittelaltermarkt, wir sind jedes Mal wieder beeindruckt. Eine große Wiese bietet ausreichend Platz für ein großes Lager und viele Marktstände, welche trotzdem angenehm breite Gassen zum Laufen bieten. Viele Bäume bieten an vielen Stellen etwas Schatten. Daher ist der Markt besonders gut geeignet für Kinderwägen, Rollstühle oder eben Rüstungen. Hinter dem Lager und dem Markt erhebt sich ein großer Abhang, welcher sich toll eignet um sich in den Schatten auf die Wiese zu setzen und von dort aus den gesamten Markt überblicken zu können. Idealerweise war natürlich auch die Bühne so aufgestellt das sie von gesamten Abhang aus gut zu sehen war. Gut gefallen hat mir auch, dass man auch Platz für Schwertkämpfe finden konnte und diese nicht aus übertriebenen Sicherheitsbedenken unterboten wurden. Kleine Kämpfe die nicht zum Programm gehören geben einem Markt eine tolle Atmosphäre.
Die Zusammenstellung der Stände war sehr gut gelungen, hier bleibt kein Geldbeutel lange gefüllt. Auch in kulinarischer Hinsicht waren wir sehr zufrieden. Neben der von uns sehr geschätzten "Taverne zum Rostigen Ritter" und den leckeren (!!!) Falafeln gab es die Hanfbäckerei, Stockbrot, allerlei Fleisch und auch eine Bratwurst konnte der weniger experimentierfreudige Besucher bekommen. Was uns immer wieder erschreckt, inzwischen scheinen die Preise nicht nur von Jahr zu Jahr zu steigen, sondern von Markt zu Markt. Unserer Meinung nach haben solche Preissteigerungen nichts mehr mit gestiegenen Rohstoffkosten zu tun, sondern sind pure Willkür der Standbetreiber, wir hoffen darauf das wir uns in Zukunft überhaupt noch mehr als zwei Märkte im Jahr leisten können.
Enttäuscht hat uns leider, dass wir sehr wenig Musik gehört haben. Die Hauptbühne wurde am Freitag nur von der Abendveranstaltung von unseren Frankfurter Freunden Skalden, welche es immer wieder vermögen eine super Stimmung zu verbreiten, genutzt. Ansonsten haben wir zwar ein paar Musikanten gesehen, allerdings kaum Musik vernommen. Insbesondere bei den Tavernen hätte man ein wenig Musik bieten können.
Uns hat der Markt mal wieder sehr gut gefallen und wird für uns auf jeden Fall zu einem festen Bestandteil der Saison. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr! Wir empfehlen diesen Markt uneingeschränkt!
Am Sonntag den 29.05.2011 haben wir den Handwerkermarkt in Gau Odernheim besucht, einem kleinen Ort in der, für hervorragenden Weißwein bekannten, Region Rheinhessen, welcher den 725. Jahrestag der Verleihung ihrer Stadtrechte feiert.
Veranstaltet wurde der Markt von Phantasia Historica an den zwei Tagen des Wochenendes. Der Eintritt war bei angekündigten 40 Ständen komplett kostenlos.
Das machte mich dann allerdings auch schon etwas stutzig, ich habe leider schlechte Erfahrungen mit kleinen, kostenlosen Märkten zu Stadtjubiläen gemacht. Zum Glück bestätigte sich das hier nicht. Neben leckerem Essen (zu leider enorm hohen Preisen) und besonders leckerem Met boten viele Handwerker und Händler ihre Waren an. Wie der Name schon sagt lag bei diesem Markt das Augenmerk natürlich auf dem Handwerk und es wurde viel Wert darauf gelegt, das die Besucher den Handwerkern bei der Arbeit zuschauen konnten. Ein Spielmannsduo sorgte hin und wieder in den Gassen und den Tavernen für eine angenehme mittelalterliche Atmosphäre.
Da neben des historischen Marktes auch andere Veranstaltungen im ganzen Ort zum Jubiläum stattfanden, gab es hin und wieder enorme Besucherströme, welche sich in den mit Ständen sehr verengten Gassen stauten. Zwischen diesen konnte man sich allerdings sehr bequem bewegen und in aller Ruhe an den Ständen einkaufen.
Wir fanden die Zusammenstellung der Stände sehr gelungen und hatten einen sehr angenehmen kurzen Besuch auf dem Markt. Man hätte sicherlich noch mehr Programm und Musik auf dem Markt haben können. Toll wäre es auch gewesen, wenn eines der zahlreichen Weingütern des Ortes das Mittelalterthema aufgegriffen hätte und am Markt teilgenommen hätte.
*seufz* Ich bin mit Gedanken immer noch ganz woanders. Gestern Abend war ich nämlich in Freiburg auf der Faun Acoustic Tour. Das ist für mich übrigens eine doppelte Premiere! Zum einen ist es das erste Konzert in diesem Jahr und zum anderen mein allererster Konzertbesuch in Freiburg.
Das Konzert fand im Jazzhaus statt, wo erstaunlicherweise viele solcherle Bands auftreten. Saltatio Mortis und Eric Fish waren auch schon dort. Nun ja. Wir haben uns eine Viertelstunde vor Einlass getroffen und ich war erstaunt, wie wenige Leute da standen. Vielleicht waren es sechs oder gar sieben? Mehr auf keinen Fall. Solche "Massen" bin ich bei Konzerten eigentlich gar nicht gewohnt. Nun ja, nach und nach kamen dann auch die anderen und wir haben einen gemütlichen Platz in der zweiten Reihe ergattert. Ich war ein wenig erstaunt, als ich sah, dass man Stühle aufgebaut hat. Aber alles andere hätte auch irgendwie nicht gepasst. Ohne Vorband ging es auch schon gleich zur Sache.
Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass die meisten Stücke vom Album "Buch der Balladen" stammen würde, aber da habe ich mich wohl geirrt. Das Reportoire ging Querbeet durch die faunsche Musikgeschichte und brachte auch noch ein paar weitere Leckerbissen mit sich. Durch einen Bekannten, der, wenn ich mich recht entsinne, auch auf einem Faun Konzert war, erhielt ich einen zauberhaften Musik - Tipp. Als Oliver die Ansage zu "Zauberhafte Träume" machte, klingelte es eigentlich schon. Dieses Lied live zu hören un sehen war ein ganz wunderbarer Moment! Eine Setlist kann ich jetzt eigentlich nicht wiedergeben. Dafür kenne ich die einzelnen Titel zu wenig, aber an folgende Songs kann ich mich immerhin noch erinnern "Vom Truge", "Tanz über die Brücke", "Herr Heinerich", "Der König von Thule", "Sao Roma" und "Fort", welches als dezenter Rausschmiss gedacht war und als zweite und letzte Zugabe gespielt wurde.. Es gab für mich persönlich allerdings drei Highlights bei diesem Konzert. Das war natürlich zum einen "Zauberhafte Träume". Das zweite Highlight war "Tanz über die Brücke" und das dritte war "Vom Truge". Von diesen drei Liedern wurde ich ganz "eingelullt", wie es Faun sagen würden.
Die aktuelle Besetzung hatte mich am Anfang ein wenig aus dem Konzept gebracht, da es nun schon eine ganze Weile her ist und ich die Wechseln immer nur am Rande mitbekommen habe. Niel hat dieses Mal den Merchandise-Stand betreut, da Computer und Sythesizer nicht ganz zu einer Akkustik - Tour gepasst haben. Die Besetzung inkl. eingesetzte Instrumente will ich euch an dieser Stelle aber auch nicht vorenthalten:
„Arcane“ ist nicht einfach nur ein neues Album von Elane, sondern Emotion und voller Mythen. Inspiriert von den Büchern von Kai Meyer („Die Sturmkönigin“, „Göttin der Wüste“, „Loreley“, „Das Zweite Gesicht“ und „Herrin der Lüge“) haben Elane einige fantastische Songs geschrieben.
Es sind 15 Stücke an der Zahl, die sich auf der Silberscheibe wiederfinden und jedes einzelne hat seinen ganz persönlichen Charakter.
Das Album beginnt mit den Stück „The Gift“, „Heart Of The Desert“, „Samarkand“ und „Arcane Ride“, welches den Hörer sprichwörtlich „in die Wüste schickt“. Diejenigen, die die Bücher gelesen haben, werden wohl sofort einen gewissen AHA-Effekt verspüren, spätestens bei „Samarkand“ kommen die orientalischen Klänge perfekt zur Geltung und man kann förmlich den heißen Sand unter den Füßen spüren.
„Magdalena“würde ich als Einzelstück bezeichnen, da es der einzige Song aus „Herrin der Lüge“ ist und so direkt in kein weiteres Konzept reinpasst. Dieser Song gehört aber definitiv zu meinen Lieblingssongs. Ich finde Joran schafft es perfekt „Magdalena“ ins Gewissen zu reden oder spricht sie quasi als ihr Gewissen? Ich weiß es nicht, aber ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut, wenn ich diesen Song höre. Ich kenne mich leider nicht mit Instrumenten aus, aber hier wird die Stimmung auch über die Instrumente geleitet. Zeitweise klingt es so, als sei ein kleines Orchester am Werk.
Die nächsten acht Songs „Wasser und Fels“, „Die geheime Melodie“, „My Ivory Fairy“, „Abendruf“, „Lurlinnight“, „Spinnenhaus“, „Deae Noctis“ und „Dämmertal“ wurden allesamt von Meyers Buch „Loreley“ inspiriert. Sie erzählen die Geschichte eines kleinen Mädchens, welches ganz allein in einem dunklen Schacht auf dem Lurlinberg gesperrt wird. Tagein und tagaus singt sie ihre Lieder, welche bis hinunter zum Fluss getragen werden und ein jeder davon verzaubert wird. Ich finde, dass bei diesen Liedern Schwermut und die Düsternis ein immer wiederkehrender Bekannter ist, welche durch das Liebesgeständnis in „My Ivory Fairy“ gebrochen wird.
Die letzten beiden Songs „Masken“ und „Goddess Of The Night“ wurden durch „Das Zweite Gesicht“ inspiriert. Mit „Masken“ kann ich wenig anfangen. Für mich ist es ein fordernder Sprechgesang, der versucht den Geist von Julas Schwester zu brechen. Ich kenne das Buch dazu nicht, deswegen kann ich nicht beurteilen, ob ich mit dieser Meinung auch richtig liege. „Mit Goddess Of The Night“ war ich zu Beginn auf Kriegsfuß. Es hatte aber immer diesen „Der Vorhang fällt und die Show beginnt“ – Flair. Nach mehrmaligem Hören hat es mir der melodische Refrain sehr angetan.
Fazit: ELANE sind mit diesem Alben einen Schritt nach vorn gegangen. Sie haben einen Schritt über die Grenzen Glenvores hinaus gemacht, welches sich auch musikalisch bei jedem einzelnen Song wiederspiegelt. „Arcane“ ist voller Abwechslung, wozu nicht zuletzt die orientalischen Lieder beigetragen haben. Die Songs von „Arcane“bringen dem Hörer dieses Mal auch andere Welten näher. Und zwar die von Kai Meyer. Fantastisch und lebendig. Dabei verlieren ELANE aber nichts von ihrem üblichen folkigen und fantasievollem Flair.
Anspieltipps: Magdalena, My Ivory Fairy, Goddess Of The Night
Mittlerweile hat sich musikalisch einiges getan. Die Band hat in den letzten Monaten auf Hochtouren an einem neuen Album gearbeitet. Dies ist aber, wie ich finde, ein ganz besonderes Album, da es mit Zusammenarbeit des Fantasyautors Kai Meyer entstanden ist. Ich freue mich riesig auf dieses Album, welches am 18. Februar 2011 endlich erhältlich ist. Wer bis dahin aber nicht warten kann, bekommt durch den Video-Teaser einen kleinen Vorgeschmack auf “ARCANE”.
Ich kenne Elane nun schon seit einer Weile und kann bisher vom Hören sagen, dass sie nichts von ihren elfenhaften Charme verloren haben. Meine persönlichen Anspieltipps sind “Magdalena”, “My Ivory Fairy” und “Goddess Of The Night”. Ich bin allerdings auch auf die gesamten Stücke gespannt. Schließlich wird jedes Lied nur wenige Sekunden angespielt. Bin schon ganz aufgeregt. Und wenn das Album dann raus ist, werdet ihr meine Eindrücke natürlich auch erfahren ^^.
Desweiteren möchte ich euch herzlichst ins Forum einladen. Dort habt ihr die Möglichkeit euch mit anderen Fans auszutauschen. Die Band ist übrigens auch häufiger im Forum und stehen euch gern Rede und Antwort.
Ansonsten möchte ich euch noch das Streetteam ans Herz legen. Die Aufgabe der “Glenvores Boten” ist es, die frohe Kunde ins Land zu tragen, Flyer zu verteilen, Social Networks zu betreuen etc. pp. Wenn ihr dazu noch Fragen habt, stehe ich euch gerne zur Verfügung.
Das Hobby der Schreiberei zum Beruf machen und auch künftig viel Spaß und Gaudi am Schreiben haben – das sind die Ziele, der beiden Autorinnen Carol Grayson und Emily Byron.
Am 16. Oktober 2010 hatte ich auf der Frankfurter Buchmesse die besondere Ehre, ein Interview mit einem sehr reizenden Trio zu führen. Carol Grayson, Emily Byron und das Covermodell Veronique DuNoir schenkten mir ein wenig ihrer kostbaren Zeit, um mir einige Fragen zu beantworten. Veronique DuNoir ist ein unersetzbarer Schatz in diesem Dreigespann. Sie arbeitet als Covermodell für diverse Vampir Bücher, hilft bei der Werbung für die Jason Dawn Saga und ziert zudem das Cover von Carola Kickers neuestem Hörbuch „Erbin des Schicksals“, eine Gothic Novelle.
Wo wohnt ihr momentan?
Carol Grayson: „Ich wohne in Kempen“
Emily Byron: „In München.“
Veronique DuNoir: „In Essen.“
Für welchen Verlag schreibt ihr?
Carol Grayson: „Meine Jason Dawn Reihe schreibe ich für den Noel Verlag.“
Emily Byron: „Und ich schreibe für BOD (Books on demand).“
Wann genau habt ihr zu schreiben begonnen?
Carol Grayson: „Das war 1996 - mit einem Kinderbuch.“
Emily Byron: „Genau am 27.12.2009 (lacht dabei).“
Was ist euer bevorzugtes Genre beim Schreiben/ Lesen?
Carol Grayson: “Thriller, Krimi, Mystery, Fantasy”
Emily Byron: “Fantasy und Horror”
Was sind eure Ziele?
Carol Grayson: „Mein Ziel ist es, dass Hobby der Schreiberei zum Beruf zu machen und dabei immer noch genügend Spaß und Unterhaltung für die Familie aufbringen zu können.“
Emily Byron: „Ich möchte einen großen Verlag finden und auch künftig immer Spaß und Gaudi am Schreiben haben.“
Wo seht ihr euch heute in 10 Jahren?
Carol Grayson: „Ich sehe mich nicht mehr in NRW und hoffe bis dahin noch eine ganze Menge Bücher schreiben zu können.“
Emily Byron: „Ich möchte einfach nur zufrieden sein“.
Auf die Frage ob ihnen die Frankfurter Buchmesse gefalle, antworteten alle drei mit einem zufriedenen Ja.
Ich bedanke mich recht herzlich für dieses kurze Interview!
...sind die Grenzen zwischen den Welten dünn. Die Zeit zwischen der Wintersonnenwende und der Epiphaniasnacht (Dreikönig) ist eine geheimnisvolle, aber auch eine gefährliche Zeit, die in ganz Europa mit verschiedensten Bräuchen begangen wird, in denen Heidentum und Christentum untrennbar verwoben sind. Es ist eine Zeit zwischen den Zeiten, die Zeit der wilden Jagd, der Geister und der sprechenden Tiere, eine Zeit der Einkehr und des Feierns.
Wer aufmerksam ist und die Zeichen deuten kann, der weiß, wie es um das neue Jahr bestellt ist. Denn jede Rauhnacht steht auch für einen Monat des kommenden Jahres und so kann Euch dieses Album nicht nur in den zwölf Rauhnächten, sondern im ganzen Jahr begleiten."
So schreiben es Die Irrlichter selbst und beschreiben damit den außergewöhnlich sanften Klang des neuen Albums "Rauhnächte". Überraschend viele der 11 Lieder auf der CD kommen ohne Gesang aus und die fröhlichen Marktmelodien der ersten Irrlichteralben sucht man auf "Rauhnächte" vergebens. Aus fröhlicher Tanzmusik sind erwachsene Klänge mit Tiefgang geworden.
Und das ist auch verdammt gut so! Die neue Klangfarbe der Irrlicher gefällt mir ausgesprochen gut und dürfte Fans von Bands wie Faun, Omnia oder Sava begeistern! Ich habe genug fröhlich-überdrehte Marktmusik gehört und freue mich auf erwachsen gewordene Irrlichter, welche schöne und hochwertige Musik bieten.
Man könnte es auch als das "Easy Listening" der Mittelaltermusik bezeichnen, würde mit diesem Titel aber der Tiefe dieses Albums nicht gerecht. Die Irrlichter zeigen den gewaltigen Klangumfang historischer Instrumente und interpretieren die mittelalterlich-inspirierten Melodien hervorragend. Dass die Instrumente teilweise in einer Kirche aufgenommen wurden und ansonsten an diesem Klang orrientiert sind verleiht dem Album eine erhabene Stimmung, welche sicherlich näher an tatsächlich mittelalterlicher Musik ist als so manch andere Band, welche das behauptet.
Nicht nur als Weihnachtsgeschenk, sondern auch als Weihnachtsmusik eignet sich "Rauhnächte" sehr gut. Bei mir wird die CD sicherlich zu besinnlichen Weihnachtsabenden laufen;)
Ein guter Freund und ich haben einen kleinen Tick was Eulen betrifft. Durch ein gemeinsames Referat haben wir sie irgendwie ins Herz geschlossen und da konnten wir es uns natürlich nicht verkneifen „Die Legende der Wächter“ anzusehen. Es handelt sich hier um einen Animationsfilm in 3D. Bisher war ich weder von Animationsfilmen, noch von 3D wirklich angetan. Irgendwas war immer und ich vermisse auch ein wenig die guten alten Zeichentrickfilme. Nichts desto trotz, war die Geschichte um Soren, seinen Freunden und den Wächtern wirklich wunderschön. Ich hatte den Film nach Sehen des Trailers als „epischer Eulenfilm“ bezeichnet. Die Bezeichnung bleibt, aber dieses Mal meine ich es ernst.
Wie ich festgestellt habe handelt es sich um eine Buchverfilmung. Die Ideen dazu lieferte Kathryn Lasky. Das hatte ich aber erst später festgestellt. Die Bücher habe ich nachträglich zum Geburtstag bekommen und sobald ich sie gelesen habe, werde ich da auch noch mal ein kurzes Statement zu abgeben. Ich vermute fast, dass der Film alle drei Teile umfasst. Ich kann mich nun aber auch irren und lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Nun aber mal fix eine Kurzzusammenfassung: Die Eulenkinder Soren und sein Bruder wurden bei einem missglückten Nestausflug entführt und werden zu den Reinsten gebracht. Sie sind aber nicht die einzigen. Angekommen bei den Reinen machen sie Bekanntschaft mit etlichen Eulenkindern, die dasselbe Schicksal erleiden. Aber etwas ist anders mit ihnen: Sie sind mondsüchtig. Mit einer kleinen Elfenkäuzin kann sich Soren von seinem Bruder losreißen, welcher anscheinend eine große Karriere bei den Reinsten für sich vorgesehen hat, und begibt sich auf die Suche nach den Wächtern. Die Wächter kennt Soren nur aus den Legenden seines Vaters und obwohl er nicht weiß, ob sie wirklich existieren, sieht er in ihnen die letzte Rettung…
Machen wir uns nichts vor. Die Story ist uralt. Bruderstreit: Der eine ist bei den Guten, der andere bei den Bösen. Eine Legende ist die letzte Hoffnung… Aber so eine schöne Umsetzung gab´s noch nie ;) Wie bereits geschrieben, bin ich seit einer Weile, bekennender Eulen-Fan und habe mich sofort in die lieben Kleinen verguckt. Die Eulen sind wirklich sehr schön gemacht. An den 3D-Effekten wurde ein wenig gespart. Es gab nicht viele, aber wenn es sie gab, dann waren sie meistens umwerfend. Ich erinnere mich da an zwei Filmsequenzen, die mir schlicht und ergreifend den Atem beraubt haben. Wer den Film gesehen hat, wird sicherlich wissen, welche ich meine.
Wenn ich mich recht entsinne, ist der Film ab 6 Jahren freigegeben. Das finde ich etwas zu früh! Im Film fließt zwar kein Blut, aber es werden ordentlich Federn gelassen und manche Handlungsstränge können Kinder vielleicht auch nicht so ganz nachvollziehen. An manchen Stellen fand ich den Film ziemlich hart, aber das kann man bei Epen natürlich nicht weglassen. Eule hin oder her.
Ein gelungener Film, mit süßen Eulen, atemberaubenden Bildern und jeder Menge tollen Sprüchen und Kampfgeist! (Ich bekomme schon wieder Pipi in den Augen, wenn ich mir den Trailer ansehe. Der Film hat mich sehr bewegt! Und ich habe ihn mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gesehen... *Gänsehaut*
Die Elemente Luft, Wasser, Erde und Feuer werden von unterschiedlichen Stämmen vertreten, welche zu ihrem Element gehörigen Fähigkeiten besitzen. Es gibt allerdings einen Avatar, welcher alle Elemente in sich vereint und so die Nationen in Gleichgewicht hält. Doch ein Jahrhundert später führt die Feuernation einen brutalen Krieg gegen die anderen drei Nationen. Aang (Noah Ringer), lediglich ein Junge der Luftnation, kann alle vier Elemente beherrschen und ist somit der einzige lebende Avatar ist. Mit der Wasserbändigerin Katara (Nicola Peltz) und ihrem Bruder Sokka (Jackson Rathbone) versuchen sie den Krieg der Feuernation zu schlichten und begeben sich dafür auf ein Abenteuer voller Gefahren.
Gleich vorweg kann ich sagen, dass sich dieser Film in 3D überhaupt nicht gelohnt hat. Dieses Mal hatte ich als Brillenträger weniger Probleme mit der 3D-Brille und auch keine Kopfschmerzen. Allerdings waren die Effekte ziemlich mau, wobei es so viele Wasserstrahlen oder Luftwirbeln gegeben hat, die den Zuschauer umwuselt hätten können. Schade, davon hatte ich wirklich mehr erwartet.
Der Film an sich war nicht schlecht, aber sehr kindgerecht. Natürlich kann man bei einem Film der ab 6 Jahren freigegeben ist nicht zuviel Action erwarten, aber der war wirklich ziemlich laff. Immer dann, wenn wir dachten, dass es nun endlich spannend wird, gab es einen Szenenwechsel und jede Spannung wurde zerstört. Schade, hätte man mit Sicherheit mehr daraus machen können. Inwiefern der Film mit der Serie übereinstimmt kann ich nicht sagen, da ich die Serie nicht kenne. Ich vermute aber mal, dass der Film einen Schnelldurchlauf der Serie ist (ist ja schließlich immer so, wenn man Serie und Film miteinander vergleicht), aber das zeigt mir auch der Unmut der Kinder, die in der Vorstellung vor mir drin waren.
Nun ja, was soll ich groß dazu sagen? Am meisten hat mich natürlich Jackson Rathbone als Sokka gereizt *schmunzel* Die Sprüche seines Charakters (weil es ihm wohl ein wenig an Intelligenz mangelt) waren sehr amüsant und generell konnte man auch in der einen oder anderen Situation schmunzeln. Der Kampf bei den Wasserbändigern hatte schon ein wenig mehr Action inne und gehöre tatsächlich zu einem der besten Szenen im Film bzw. alles was da drumherum geschehen ist mit dem Wassergeist und Yue (Ich will da nun nicht zuviel vorweg nehmen). Ansonsten hat mir Noah Ringer als Aang sehr gut gefallen. Der Junge ist einfach total niedlich *___* (Das ist selten, dass ich Kinder so richtig niedlich finde…)
Fazit: Kann man sich angucken, aber 3D lohnt sich nicht. Man sollte nicht zuviel erwarten, aber der Film ist mit Sicherheit mal für einen netten Abend mit Freunden geeignet.
Last Updated on Wednesday, 15 September 2010 22:40
Convention - Feencon 2010
Sunday, 05 September 2010 15:18
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Frei nach dem Motto "Besser spät als nie" gibt es nun endlich einen Bericht zur diesjährigen FeenCon in Bonn. Aus Zeitgründen haben wir es leider nur am Samstag, den 24. Juli dort hin geschafft, aber auch so wurden wir von den Eindrücken erschlagen.
Bevor wir uns mit einem Stand genauer beschäftigen konnten, haben wir eine kleine Runde durch die Hallen gedreht um uns wenigen einen kleinen Überblick zu verschaffen. Überall gab es vollbepackte Stände mit etlichen tollen Spielen, Bücher, Rollenspielzubehör etc. Zwischendrin gab es auch Tische und Stühle an denen man Spiele ausprobieren konnte. Zur Verfügung standen Karten-, Brett- und Rollenspiele.
Auf dem Außengelände, welches für jedermann frei zugänglich war (auch ohne Eintrittskarte!) war ein kleiner Mittelaltermarkt aufgebaut. Eine weite Anreise hätte sich dafür aber nicht gelohnt, aber wenn man eh schon mal da war... Außerdem war "Draußen" eine gute Alternative zu drinnen, da es immerhin schönes Wetter war.
Am frühen Vormittag füllten sich die Hallen ungemein und ich war erstaunt wie viele Menschen zu FeenCon strömten. In den Hallen verteilte sich das dann ein wenig. Versteht mich nicht falsch: Die FeenCon ist kein RIESIGES Event, dennoch groß genug um ausreichend Platz für Stände, Rast- und Spielemöglichkeiten zu bieten und zwischendrin noch ein wenig Luft zu haben. Das Programm der FeenCon ist allerdings proppenvoll. Gefüllt ist das Programm mit Lesungen, Rollenspielrunden, Seminaren rund ums Rollenspiel und und und.
Wir haben uns gegen die Rollenspiele entschieden. Meine Mom hat von diesem Genre eigentlich wenig Ahnung und wir wollen es erst einmal in einer gemütlichen Runde mit Freunden versuchen, bevor wir sie auf die Allgemeinheit los lassen :P Immerhin hat sie durch die FeenCon wieder Blut geleckt.
Ich hatte zuvor einige Fotos von der Con gesehen und hatte mit mehr Verkleidungen gerechnet. Davon liefen leider nur 2-3 Mädels rum, was ich persönlich sehr schade fände. Ansonsten kann ich nicht klagen. Ich konnte nämlich zwei Dungeons&Dragons Spielebücher für einen, wie ich finde, sehr günstigen Preis ergattern und bin so vollends zufrieden. Die FeenCon lohnt sich, wenn man es gerne gemütlich mag. Im Vorfeld sollte man sich vielleicht nach dem Programm erkundigen, damit man für sich selbst entscheiden kann, ob sich die Con nun wirklich lohnt oder nicht, aber ich halte das Programm für sehr vielfältig, so dass für jeden etwas dabei ist.
Wir besuchten übrigens die Lesung von Aileen P. Roberts. Dort las sie aus ihrem Buch "Thondras Kinder" (sogar aus beiden Teilen) etwas vor und das klang alles so unheimlich spannend, dass ich es mir gleich gekauft und noch vor Ort signieren lassen habe.
Nun will ich noch die Eindrücke meiner Mutter beschreiben. Sie selbst hat mit Rollenspielen nicht viel am Hut und liest lediglich hin und wieder Literatur aus dem Bereich Fantasy oder schaut Filme. Sie hat zum Thema Rollenspiel nur ein wenig über mich mitbekommen. Ich erzähle ja gerne von den Abenteuern meiner Charaktere. Nach dem Überblick war sie erst einmal ziemlich platt und "erschlagen" von den vielen Eindrücken, konnte aber nicht viel damit anfangen. Also habe ich sie mal bei der Hand genommen und ihr mir bekannte Systeme (Midgard, Dungeons & Dragons, World of Darkness) etwas näher zu bringen und ihr verständlich zu machen. Hat auch ganz gut geklappt. Immerhin wusste sie nun, wieso ich immer neue Würfel haben will ;) Sie findet das Thema auch soweit interessant und will selbst mal an einer Rollenspielrunde teilnehmen. Natürlich wäre die FeenCon hervorragend gewesen mal in das eine oder andere System reinzuschnuppern, aber bei schönem Wetter ausschließlich drinnen zu sein, wäre irgendwie zu schade gewesen. Für sie steht zumindest fest, dass sie wohl lieber auf Mittelaltermärkte mit mir geht als auf eine Con. Kann ich durchaus verstehen, wenn man keine Ahnung von der Materie hat, ist es schwierig dort einen Gefallen dran zu finden, aber das kommt vielleicht noch. Ich werde mich darum kümmern *zwinker*
Last Updated on Wednesday, 15 September 2010 22:39
Film: Eclipse
Saturday, 03 July 2010 11:10
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Endlich! Das Warten auf die dritte Bis(s)… - Fortsetzung hat so langsam ein Ende. Am 10. Juli haben die ersten die Möglichkeit „Eclipse“ als Triple-Feature im Kino zu bestaunen und am 15. Juli geht dann der offizielle Start los.
Diejenigen, die die Bücher gelesen haben, wissen bereits, wie der Film weitergehen dürfte. Dennoch gibt es an dieser Stelle noch eine kurze Zusammenfassung.
Nachdem Bella (Kristen Stewart) Edward (Robert Pattinson) von dem Vorhaben „rettet“, sich der Welt zu zeigen, ist die Welt für beide wieder in Ordnung. Edward hat endlich eingesehen, dass er Bella nicht davon überzeugen kann, sich von ihm fernzuhalten und lässt seine Gefühle zu. Doch es droht ein neues Unheil. Victoria (Bryce Dallas Howard) will den Tod an James rächen und „züchtet“ sich eine Armee neugeborener Vampire heran. Seattle ist von einer Horde Neugeborener befallen, die sich nicht unter Kontrolle haben und die Victoria und Riley (Xavier Samuel) nur mit Müh und Not zügeln können, um sie gegen die Cullens einzusetzen. Doch sie machen die Rechnung ohne den Wird. Jacob (Taylor Lautner) und die anderen Wölfe schließen für diesen eine Kampf einen gemeinsamen Pakt, der sie Seite an Seite kämpfen lässt. Doch das nächste Unglück lässt nicht lange auf sich warten…
Vorweg muss ich gestehen, dass ich etwas enttäuscht von „Eclipse“ bin. Versteht mich nicht falsch, es gibt einige hervorragende Szenen. Leider sind jene nicht in der Überzahl und so gibt es viele Stellen, wo man sich einfach nur denkt „Können die nicht einfach mal aufhören zu quasseln?“.
Komme ich doch mal zum ersten und wichtigsten Knackpunkt des Films, nämlich die Umbesetzung der Victoria. In „Twilight“ und „New Moon“ wurde sie von Rachelle Lefevre gespielt, die so ziemlich jedermann für geeignet hielt und als dann die Sache mit der Umbesetzung mit Bryce Dallas Howard rauskam, haben alle gegen die neue Victoria gewettert. Zu Unrecht ! Sie ist ebenso eine perfekte Victora wie Lefevre, das beweist sie mehr als einmal in „Eclipse“.
Die Wölfe sind wieder hervorragend gearbeitet, obwohl sie an manchen Stellen einfach surreal wirken. Also da blickt man durch, dass sie nicht echt sind. Ich bin immer noch hin und weg von Seth Clearwaters Wolfsgestalt. „Unbändig und wild“ waren meine ersten Gedanken, als ich den jungen Wolf gesehen habe.
Besonders erwähnenswerte Szenen sind die Lagerfeuergeschichte der Quileute und die Rückblicke in Rosalies und Jaspers Vergangenheit. Schade, dass den Szenen jeweils nur wenige Minuten zugeordnet werden. Wären jene etwas verlängert worden, hätte es weniger Bla Bla gegeben und der Film wäre um einiges besser geworden.
Dann will ich nun noch zum abschließenden Kampf kommen. Da war ich etwas schockiert, da es dort ziemlich brutal zugeht. Nicht das typische „Haudrauf“, sondern abgerissene Gliedmaßen… Zwar fließt kein Blut, aber ich find´s dennoch ziemlich eklig und irgendwie unpassend für den Film. Action hin oder her. Das gleiche läuft zwischen dem Kampf von Edward und Victoria. Sehr brutal. Mit ein wenig Kunstblut wären die Kampfszenen zu einem ordentlichen Splatter geworden, so verfehlen sie einfach nur ihre Wirkung und wirken gekünstelt brutal.
Wie ihr merkt, bin ich leider nicht sehr zufrieden mit dem Film. Ergo: David Slade taugt nichts für die „Twilight“ – Reihe, aber glücklicherweise übernimmt Bill Condon die Regie für die „Breaking Dawn“, welcher übrigens in zwei Teilen erscheinen wird. Da können alle wieder neue Hoffnung schöpfen und ich denke, wir haben große Erwartungen an Condon!