Am Samstag haben wir den Mittelaltermarkt von Pro History in Mainz-Kastel besucht.
Es war zwar sehr kalt und es hat immer mal wieder geregnet, aber wir waren ja gut in unsere Gewandungen eingepackt und viele Besucher hat das Wetter anscheinend auch nicht vom Besuch abgehalten.
Üben wir jedoch erstmal ein wenig Kritik;):
Für Gewandete anstatt eines Eintritts eine Spende vorauszusetzen finden wir grundsätzlich eine sehr gute Idee! Vorausgesetzt wurden 3 € pro Person, was wirklich nicht viel ist. Jedoch war auf der Website angekündigt: "Gewandete: Spende an Bärenherz", das klingt erstens freiwillig und zweitens hätten wir die Höhe der Spende gerne vorher gewusst. Abgesehen davon hätten viele sicherlich noch mehr gespendet wenn es freiwillig gewesen wäre;).
Leider war das Essen nicht gut. Knobibrot verbrannt, Fleisch zu sehnig und Kalt und Bratwurst halb roh und alles VIEL zu teuer! Ich verstehe ja, dass für die Standbetreiber auch die Rohstoffkosten steigen und jedes Jahr stillschweigend was draufgeschlagen wird aber irgendwo IST ECHT MAL SCHLUSS!!!
Knobibrot für 4,50€? Fleischspieß (Ohne Brötchen!) 5€? Bratwurst (absolutes Standardmodell) 2,50€? Jedes Volksfest kriegt das günstiger hin!
Man könnte sich mit einem Essensstand mit guter Qualität und vernünftigen Preisen eine goldene Nase verdienen! Anscheinend hat da aber kaum jemand Interesse daran. (und um Kritik vorzubeugen: Ich bin Systemgastronom und Betriebswirt, ich weiss wie Preise Kalkuliert werden und was die Kosten sind=)).
Leider war der Met den wir getrunken haben auch nicht gut, was aber wohl eher unsere eigene Schuld ist, das war uns einfach zu Süß=), wir bevorzugen herberen Met.
Allerdings muss man hier sagen: der Met war an allen Ständen günstig! (Scheint ja also zu funktionieren!) Und Gewandetenrabatt gabs hier auch=)
So klingt jetzt erstmal nach herber Kritik, ich muss hier allerdings nochmal deutlich sagen: Der Markt hat mir wirklich sehr gut gefallen!=)
Das Angebot an Musik und Darbietungen (was ja normalerweise immer unsere Lieblingskritik ist) war hier vorbildlich!
Irgendwo hat immer jemand Musik gemacht, es gab Gaukelei, Schwertkampf, toll gemachte Erklärungen und Darbietungen von Gewandungen und Rüstungen und vieles Mehr.
So wollen wir das wieder sehen!!!
Größe und Aufbau des Marktes haben uns gut gefallen und auch der Gewandetenanteil der Besucher war hoch. Leider auch der Anteil an Lack, Leder, Batikkleidern, Trachten, LARP und Fantasyoutfits etc. ich hoffe nur das diese Leute keinen Gewandetenrabatt bekommen;). Außerdem hat uns die Zusammenstellung der Marktstände gut gefallen, hier war einiges dabei was wir noch nie oder sehr selten gesehen haben. Und ein neues Fuchsfell habe ich mir auch gekauft=)
Der Ostermarkt in der Reduit in Mainz-Kastel ist also absolut einen Besuch wert! Wir nehmen uns nur das nächste mal unser eigenes Essen mit.
Mit einem Hallenmarkt (ca. 50% des Marktes in einer Auktionshalle) eröffnen die Erben Heimdalls dieses Jahr besonders früh die Mittelaltermarktsaison.
Die Halle wäre zwar kaum nötig gewesen, da das Wetter schön und trocken war, aber man weiß ja nie im März. Eine schöne zusammenstellung von Handwerkern und Händlern und die immer wieder sehr unterhaltsamen Schabernax haben den Markt für uns zu einem wirklich gelungenen Saisonauftakt gemacht. Da fast mehr Gewandete als "Touris" da waren, scheinen wir wohl nicht die einzigen zu sein, die nach dem Winter wieder richtig "heiß" auf die neue Saison sind.
Kritik können wir nur finden wenn wir suchen, zum Beispiel finde ich persönlich Mittelaltermusik aus Lautsprechern nicht sehr Stimmungsfördernd, das Essensangebot hätte größer sein können, eine richtige Mettaverne wäre schön gewesen (im März kann man schon nochmal heißen Met trinken) und mehr Livemusik wäre auch toll gewesen (aber das meckern wir ja an fast jedem Markt;)).
Ansonsten haben Heimdalls Erben einen wirklich tollen Job gemacht! Wir freuen uns schon auf den Herbstmarkt (01+02.09.12) und den Weihnachtsmarkt (22+23.12.12). Alle drei Märkte stehen für uns für die Zukunft fest im Programm!
Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. April 2012 um 14:08 Uhr
13. Königsteiner Ritterturnier
Donnerstag, 09. Juni 2011 um 15:46 Uhr
13. Königsteiner Ritterturnier
Am Samstag haben wir das 13. Ritterturnier im schönen Königstein besucht. Obwohl empfohlen wurde "der Beschilderung" zu folgen, haben wir nur ein einziges Schild gesehen und sind ansonsten wiedereinmal recht planlos umhergeirrt, da auch hier von den Veranstaltern keine Adresse für's Navi angegeben wurde. Nach viel durchfragen parkten wir also viel zu weit weg und mussten feststellen, dass auch der Fußweg zur Burg überhaupt nicht beschildert war. Leider traf uns auf dem Weg bereits der erste Regenschauer.
Auf der wunderschönen Burgruine von Königstein angekommen, hatten sich die Schauer zum Glück ersteinmal wieder gelegt. Wir stärkten uns nun ersteinmal mit leckeren Kirschbier und Met. Für das leibliche Wohl gab es hier ein sehr gutes Angebot und auch die Stände der Händler boten eine angenehme Vielfalt und waren in den Wehrgängen der Burg verteilt. Dafür, dass es ja eigendlich ein Turnier war, waren wir mit dem angeschlossenen Markt sehr zufrieden.
Leider fiel uns besonders unangenehm auf, dass es auf dem Hauptplatz vor dem Turnierfeld sehr dreckig war. Lieblos aufgestellte Plastikmülltonnen waren anscheinend schon seit längerem nicht mehr geleert worden, daher nutzen die Besucher einfach das restliche Gelände zur Abfallentsorgung. Als dann mehrmals ein Traktor über den Markt fuhr, war für uns die Atmosphäre ersteinmal dahin. Es mag ja sein, dass man so etwas braucht wenn man Pferde im Turnier hat, aber hier muss der Veranstalter eine andere Lösung finden. Traktor auf dem Markt geht garnicht! Es wird auch sehr schwer den Kindern zu erklären was der Traktor im Mittelalter macht.
Weg vom Hauptplatz und in den Wehrgängen der Burgruine kam die Atmosphäre jedoch glücklicherweise sehr schnell zurück. Auch die kutzzeitig extremen Regenschauer konnten unsere Laune kaum trüben. Kaum etwas schafft mehr Mittelalteratmosphäre als schöne Marktstände in einer Burg.
In der Abenddämmerung begann dann endlich das Turnier. Der Hauptplatz vor dem Turnierfeld bot ausreichend Platz, so dass fast alle Besucher eine Tolle Sicht aus der ersten Reihe hatten. Die Vorstellung und die Choreografie der Kämpfe gefiel uns auserordentlich gut und bot viel Abwechslung, ich hätte mir nur für ein "Turnier im Fackelschein" mehr Feuer und optische Anreize erhofft. Insgesamt konnte man dem Turnier nicht zu jederzeit wirklich gut folgen.
Unser Fazit zu diesem Turnier mit Markt ist zwiegespalten. Turnier und Markt haben uns an sich sehr gut gefallen aber insgesamt wirkte alles sehr unorganisiert und schlecht durchdacht. Dafür das diese Veranstaltung anscheinend schon zum dreizehnten Mal stattfand, hätten wir uns eine bessere Organisation gewünscht. Eventuell wäre es gut, wenn die Verantwortlichen des Öfteren einfach mal mit den Augen von Besuchern selbst über den Markt liefen.
Trotzdem können wir diesen Markt absolut empfehlen und werden auch im nächsten Jahr wieder dabei sein!
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 09. Juni 2011 um 16:09 Uhr
10. Wormser Spectaculum 2011
Samstag, 04. Juni 2011 um 11:27 Uhr
10. Wormser Spectaculum 2011
Am Freitag haben wir das 10. Wormser Spectaculum besucht. Zumindest nachdem wir es gefunden hatten. Es ist ja okay zu verlangen, dass Besucher, welche mit dem Auto kommen, die Parkhäuser der Stadt benutzen aber erstens ist mir das zu weit weg und zweitens war es weder zu Fuß aus der Stadt, noch mit dem Auto möglich den Markt überhaupt zu finden. Wir haben in ganz Worms weder einen Wegweiser noch ein Werbeschild für den Markt gefunden. Wenn der Veranstalter nicht anderweitig Werbung gemacht hat, war sicherlich kein einziger Wormser auf dem Markt, die wussten einfach nichts davon. Ich war bereits auf dem Markt und habe ihn trotzdem nicht gefunden, kein einziger Wegweiser und auf der Website keine Adresse fürs Navi zu finden. Nach kurzer Irrfahrt verriet uns nur eine Straßensperre, das wir dem Markt ganz nah waren. Zum Glück war dann doch ein Parkplatz direkt in der Nähe frei.
Da kann Worms sehr froh sein, einen der schönsten Märkte zu veranstalten, da nehmen die Besucher auch in Kauf lange danach suchen zu müssen. In perfektem Sonnenschein quälte ich mich also in meine Rüstung und machte mich auf dem Weg ins Wormser Wäldchen.
Ganz wichtig zu erwähnen: Freier Eintritt für Gewandete! Großes Lob von uns dafür, das wünschen wir uns von mehr Veranstaltern, schließlich machen erst viele Gewandete den Markt zu einem tollen Erlebnis für Besucher und auch Gewandete selbst.
Mit einem recht hohen Schwermaß und 5 Euro für das gesamte Wochenende (also 3 Tage) ist der Markt auch ansonsten extrem günstig. Ein besseres "Preis-Leistungs-Verhältnis" haben wir bisher bei keinem anderen Markt gefunden.
Sehr freundliche und toll gewandete Torwachen begrüßten uns zum Markt, auch wenn man sich nicht ganz einig war ob Gewandete nun ein Bändchen brauchen oder nicht (warum hätten sie auch eins brauchen sollen? ;) ). Das Wormser Wäldchen bietet eine perfekte Umgebung für einen Mittelaltermarkt, wir sind jedes Mal wieder beeindruckt. Eine große Wiese bietet ausreichend Platz für ein großes Lager und viele Marktstände, welche trotzdem angenehm breite Gassen zum Laufen bieten. Viele Bäume bieten an vielen Stellen etwas Schatten. Daher ist der Markt besonders gut geeignet für Kinderwägen, Rollstühle oder eben Rüstungen. Hinter dem Lager und dem Markt erhebt sich ein großer Abhang, welcher sich toll eignet um sich in den Schatten auf die Wiese zu setzen und von dort aus den gesamten Markt überblicken zu können. Idealerweise war natürlich auch die Bühne so aufgestellt das sie von gesamten Abhang aus gut zu sehen war. Gut gefallen hat mir auch, dass man auch Platz für Schwertkämpfe finden konnte und diese nicht aus übertriebenen Sicherheitsbedenken unterboten wurden. Kleine Kämpfe die nicht zum Programm gehören geben einem Markt eine tolle Atmosphäre.
Die Zusammenstellung der Stände war sehr gut gelungen, hier bleibt kein Geldbeutel lange gefüllt. Auch in kulinarischer Hinsicht waren wir sehr zufrieden. Neben der von uns sehr geschätzten "Taverne zum Rostigen Ritter" und den leckeren (!!!) Falafeln gab es die Hanfbäckerei, Stockbrot, allerlei Fleisch und auch eine Bratwurst konnte der weniger experimentierfreudige Besucher bekommen. Was uns immer wieder erschreckt, inzwischen scheinen die Preise nicht nur von Jahr zu Jahr zu steigen, sondern von Markt zu Markt. Unserer Meinung nach haben solche Preissteigerungen nichts mehr mit gestiegenen Rohstoffkosten zu tun, sondern sind pure Willkür der Standbetreiber, wir hoffen darauf das wir uns in Zukunft überhaupt noch mehr als zwei Märkte im Jahr leisten können.
Enttäuscht hat uns leider, dass wir sehr wenig Musik gehört haben. Die Hauptbühne wurde am Freitag nur von der Abendveranstaltung von unseren Frankfurter Freunden Skalden, welche es immer wieder vermögen eine super Stimmung zu verbreiten, genutzt. Ansonsten haben wir zwar ein paar Musikanten gesehen, allerdings kaum Musik vernommen. Insbesondere bei den Tavernen hätte man ein wenig Musik bieten können.
Uns hat der Markt mal wieder sehr gut gefallen und wird für uns auf jeden Fall zu einem festen Bestandteil der Saison. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr! Wir empfehlen diesen Markt uneingeschränkt!
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 05. Juni 2011 um 11:18 Uhr
Handwerkermarkt Gau-Odernheim 2011
Sonntag, 29. Mai 2011 um 18:56 Uhr
Handwerkermarkt Gau Odernheim 2011
Am Sonntag den 29.05.2011 haben wir den Handwerkermarkt in Gau Odernheim besucht, einem kleinen Ort in der, für hervorragenden Weißwein bekannten, Region Rheinhessen, welcher den 725. Jahrestag der Verleihung ihrer Stadtrechte feiert.
Veranstaltet wurde der Markt von Phantasia Historica an den zwei Tagen des Wochenendes. Der Eintritt war bei angekündigten 40 Ständen komplett kostenlos.
Das machte mich dann allerdings auch schon etwas stutzig, ich habe leider schlechte Erfahrungen mit kleinen, kostenlosen Märkten zu Stadtjubiläen gemacht. Zum Glück bestätigte sich das hier nicht. Neben leckerem Essen (zu leider enorm hohen Preisen) und besonders leckerem Met boten viele Handwerker und Händler ihre Waren an. Wie der Name schon sagt lag bei diesem Markt das Augenmerk natürlich auf dem Handwerk und es wurde viel Wert darauf gelegt, das die Besucher den Handwerkern bei der Arbeit zuschauen konnten. Ein Spielmannsduo sorgte hin und wieder in den Gassen und den Tavernen für eine angenehme mittelalterliche Atmosphäre.
Da neben des historischen Marktes auch andere Veranstaltungen im ganzen Ort zum Jubiläum stattfanden, gab es hin und wieder enorme Besucherströme, welche sich in den mit Ständen sehr verengten Gassen stauten. Zwischen diesen konnte man sich allerdings sehr bequem bewegen und in aller Ruhe an den Ständen einkaufen.
Wir fanden die Zusammenstellung der Stände sehr gelungen und hatten einen sehr angenehmen kurzen Besuch auf dem Markt. Man hätte sicherlich noch mehr Programm und Musik auf dem Markt haben können. Toll wäre es auch gewesen, wenn eines der zahlreichen Weingütern des Ortes das Mittelalterthema aufgegriffen hätte und am Markt teilgenommen hätte.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. Mai 2011 um 19:42 Uhr
Faun Acoustic Tour 2011
Freitag, 18. März 2011 um 12:23 Uhr
*seufz* Ich bin mit Gedanken immer noch ganz woanders. Gestern Abend war ich nämlich in Freiburg auf der Faun Acoustic Tour. Das ist für mich übrigens eine doppelte Premiere! Zum einen ist es das erste Konzert in diesem Jahr und zum anderen mein allererster Konzertbesuch in Freiburg.
Das Konzert fand im Jazzhaus statt, wo erstaunlicherweise viele solcherle Bands auftreten. Saltatio Mortis und Eric Fish waren auch schon dort. Nun ja. Wir haben uns eine Viertelstunde vor Einlass getroffen und ich war erstaunt, wie wenige Leute da standen. Vielleicht waren es sechs oder gar sieben? Mehr auf keinen Fall. Solche "Massen" bin ich bei Konzerten eigentlich gar nicht gewohnt. Nun ja, nach und nach kamen dann auch die anderen und wir haben einen gemütlichen Platz in der zweiten Reihe ergattert. Ich war ein wenig erstaunt, als ich sah, dass man Stühle aufgebaut hat. Aber alles andere hätte auch irgendwie nicht gepasst. Ohne Vorband ging es auch schon gleich zur Sache.
Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass die meisten Stücke vom Album "Buch der Balladen" stammen würde, aber da habe ich mich wohl geirrt. Das Reportoire ging Querbeet durch die faunsche Musikgeschichte und brachte auch noch ein paar weitere Leckerbissen mit sich. Durch einen Bekannten, der, wenn ich mich recht entsinne, auch auf einem Faun Konzert war, erhielt ich einen zauberhaften Musik - Tipp. Als Oliver die Ansage zu "Zauberhafte Träume" machte, klingelte es eigentlich schon. Dieses Lied live zu hören un sehen war ein ganz wunderbarer Moment! Eine Setlist kann ich jetzt eigentlich nicht wiedergeben. Dafür kenne ich die einzelnen Titel zu wenig, aber an folgende Songs kann ich mich immerhin noch erinnern "Vom Truge", "Tanz über die Brücke", "Herr Heinerich", "Der König von Thule", "Sao Roma" und "Fort", welches als dezenter Rausschmiss gedacht war und als zweite und letzte Zugabe gespielt wurde.. Es gab für mich persönlich allerdings drei Highlights bei diesem Konzert. Das war natürlich zum einen "Zauberhafte Träume". Das zweite Highlight war "Tanz über die Brücke" und das dritte war "Vom Truge". Von diesen drei Liedern wurde ich ganz "eingelullt", wie es Faun sagen würden.
Die aktuelle Besetzung hatte mich am Anfang ein wenig aus dem Konzept gebracht, da es nun schon eine ganze Weile her ist und ich die Wechseln immer nur am Rande mitbekommen habe. Niel hat dieses Mal den Merchandise-Stand betreut, da Computer und Sythesizer nicht ganz zu einer Akkustik - Tour gepasst haben. Die Besetzung inkl. eingesetzte Instrumente will ich euch an dieser Stelle aber auch nicht vorenthalten:
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 19. März 2011 um 10:50 Uhr
Musik: ELANE - Arcane
Montag, 21. Februar 2011 um 11:53 Uhr
„Arcane“ ist nicht einfach nur ein neues Album von Elane, sondern Emotion und voller Mythen. Inspiriert von den Büchern von Kai Meyer („Die Sturmkönigin“, „Göttin der Wüste“, „Loreley“, „Das Zweite Gesicht“ und „Herrin der Lüge“) haben Elane einige fantastische Songs geschrieben.
Es sind 15 Stücke an der Zahl, die sich auf der Silberscheibe wiederfinden und jedes einzelne hat seinen ganz persönlichen Charakter.
Das Album beginnt mit den Stück „The Gift“, „Heart Of The Desert“, „Samarkand“ und „Arcane Ride“, welches den Hörer sprichwörtlich „in die Wüste schickt“. Diejenigen, die die Bücher gelesen haben, werden wohl sofort einen gewissen AHA-Effekt verspüren, spätestens bei „Samarkand“ kommen die orientalischen Klänge perfekt zur Geltung und man kann förmlich den heißen Sand unter den Füßen spüren.
„Magdalena“würde ich als Einzelstück bezeichnen, da es der einzige Song aus „Herrin der Lüge“ ist und so direkt in kein weiteres Konzept reinpasst. Dieser Song gehört aber definitiv zu meinen Lieblingssongs. Ich finde Joran schafft es perfekt „Magdalena“ ins Gewissen zu reden oder spricht sie quasi als ihr Gewissen? Ich weiß es nicht, aber ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut, wenn ich diesen Song höre. Ich kenne mich leider nicht mit Instrumenten aus, aber hier wird die Stimmung auch über die Instrumente geleitet. Zeitweise klingt es so, als sei ein kleines Orchester am Werk.
Die nächsten acht Songs „Wasser und Fels“, „Die geheime Melodie“, „My Ivory Fairy“, „Abendruf“, „Lurlinnight“, „Spinnenhaus“, „Deae Noctis“ und „Dämmertal“ wurden allesamt von Meyers Buch „Loreley“ inspiriert. Sie erzählen die Geschichte eines kleinen Mädchens, welches ganz allein in einem dunklen Schacht auf dem Lurlinberg gesperrt wird. Tagein und tagaus singt sie ihre Lieder, welche bis hinunter zum Fluss getragen werden und ein jeder davon verzaubert wird. Ich finde, dass bei diesen Liedern Schwermut und die Düsternis ein immer wiederkehrender Bekannter ist, welche durch das Liebesgeständnis in „My Ivory Fairy“ gebrochen wird.
Die letzten beiden Songs „Masken“ und „Goddess Of The Night“ wurden durch „Das Zweite Gesicht“ inspiriert. Mit „Masken“ kann ich wenig anfangen. Für mich ist es ein fordernder Sprechgesang, der versucht den Geist von Julas Schwester zu brechen. Ich kenne das Buch dazu nicht, deswegen kann ich nicht beurteilen, ob ich mit dieser Meinung auch richtig liege. „Mit Goddess Of The Night“ war ich zu Beginn auf Kriegsfuß. Es hatte aber immer diesen „Der Vorhang fällt und die Show beginnt“ – Flair. Nach mehrmaligem Hören hat es mir der melodische Refrain sehr angetan.
Fazit: ELANE sind mit diesem Alben einen Schritt nach vorn gegangen. Sie haben einen Schritt über die Grenzen Glenvores hinaus gemacht, welches sich auch musikalisch bei jedem einzelnen Song wiederspiegelt. „Arcane“ ist voller Abwechslung, wozu nicht zuletzt die orientalischen Lieder beigetragen haben. Die Songs von „Arcane“bringen dem Hörer dieses Mal auch andere Welten näher. Und zwar die von Kai Meyer. Fantastisch und lebendig. Dabei verlieren ELANE aber nichts von ihrem üblichen folkigen und fantasievollem Flair.
Anspieltipps: Magdalena, My Ivory Fairy, Goddess Of The Night
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 23. Februar 2011 um 17:02 Uhr
Musik: Elane-Arcane: Kleiner Vorgeschmack
Mittwoch, 12. Januar 2011 um 23:55 Uhr
Mittlerweile hat sich musikalisch einiges getan. Die Band hat in den letzten Monaten auf Hochtouren an einem neuen Album gearbeitet. Dies ist aber, wie ich finde, ein ganz besonderes Album, da es mit Zusammenarbeit des Fantasyautors Kai Meyer entstanden ist. Ich freue mich riesig auf dieses Album, welches am 18. Februar 2011 endlich erhältlich ist. Wer bis dahin aber nicht warten kann, bekommt durch den Video-Teaser einen kleinen Vorgeschmack auf “ARCANE”.
Ich kenne Elane nun schon seit einer Weile und kann bisher vom Hören sagen, dass sie nichts von ihren elfenhaften Charme verloren haben. Meine persönlichen Anspieltipps sind “Magdalena”, “My Ivory Fairy” und “Goddess Of The Night”. Ich bin allerdings auch auf die gesamten Stücke gespannt. Schließlich wird jedes Lied nur wenige Sekunden angespielt. Bin schon ganz aufgeregt. Und wenn das Album dann raus ist, werdet ihr meine Eindrücke natürlich auch erfahren ^^.
Desweiteren möchte ich euch herzlichst ins Forum einladen. Dort habt ihr die Möglichkeit euch mit anderen Fans auszutauschen. Die Band ist übrigens auch häufiger im Forum und stehen euch gern Rede und Antwort.
Ansonsten möchte ich euch noch das Streetteam ans Herz legen. Die Aufgabe der “Glenvores Boten” ist es, die frohe Kunde ins Land zu tragen, Flyer zu verteilen, Social Networks zu betreuen etc. pp. Wenn ihr dazu noch Fragen habt, stehe ich euch gerne zur Verfügung.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 13. Januar 2011 um 22:02 Uhr
Interview auf der Frankfurter Buchmesse 2010
Sonntag, 21. November 2010 um 18:23 Uhr
Interview auf der Frankfurter Buchmesse 2010
Das Hobby der Schreiberei zum Beruf machen und auch künftig viel Spaß und Gaudi am Schreiben haben – das sind die Ziele, der beiden Autorinnen Carol Grayson und Emily Byron.
Am 16. Oktober 2010 hatte ich auf der Frankfurter Buchmesse die besondere Ehre, ein Interview mit einem sehr reizenden Trio zu führen. Carol Grayson, Emily Byron und das Covermodell Veronique DuNoir schenkten mir ein wenig ihrer kostbaren Zeit, um mir einige Fragen zu beantworten. Veronique DuNoir ist ein unersetzbarer Schatz in diesem Dreigespann. Sie arbeitet als Covermodell für diverse Vampir Bücher, hilft bei der Werbung für die Jason Dawn Saga und ziert zudem das Cover von Carola Kickers neuestem Hörbuch „Erbin des Schicksals“, eine Gothic Novelle.
Wo wohnt ihr momentan?
Carol Grayson: „Ich wohne in Kempen“
Emily Byron: „In München.“
Veronique DuNoir: „In Essen.“
Für welchen Verlag schreibt ihr?
Carol Grayson: „Meine Jason Dawn Reihe schreibe ich für den Noel Verlag.“
Emily Byron: „Und ich schreibe für BOD (Books on demand).“
Wann genau habt ihr zu schreiben begonnen?
Carol Grayson: „Das war 1996 - mit einem Kinderbuch.“
Emily Byron: „Genau am 27.12.2009 (lacht dabei).“
Was ist euer bevorzugtes Genre beim Schreiben/ Lesen?
Carol Grayson: “Thriller, Krimi, Mystery, Fantasy”
Emily Byron: “Fantasy und Horror”
Was sind eure Ziele?
Carol Grayson: „Mein Ziel ist es, dass Hobby der Schreiberei zum Beruf zu machen und dabei immer noch genügend Spaß und Unterhaltung für die Familie aufbringen zu können.“
Emily Byron: „Ich möchte einen großen Verlag finden und auch künftig immer Spaß und Gaudi am Schreiben haben.“
Wo seht ihr euch heute in 10 Jahren?
Carol Grayson: „Ich sehe mich nicht mehr in NRW und hoffe bis dahin noch eine ganze Menge Bücher schreiben zu können.“
Emily Byron: „Ich möchte einfach nur zufrieden sein“.
Auf die Frage ob ihnen die Frankfurter Buchmesse gefalle, antworteten alle drei mit einem zufriedenen Ja.
Ich bedanke mich recht herzlich für dieses kurze Interview!
...sind die Grenzen zwischen den Welten dünn. Die Zeit zwischen der Wintersonnenwende und der Epiphaniasnacht (Dreikönig) ist eine geheimnisvolle, aber auch eine gefährliche Zeit, die in ganz Europa mit verschiedensten Bräuchen begangen wird, in denen Heidentum und Christentum untrennbar verwoben sind. Es ist eine Zeit zwischen den Zeiten, die Zeit der wilden Jagd, der Geister und der sprechenden Tiere, eine Zeit der Einkehr und des Feierns.
Wer aufmerksam ist und die Zeichen deuten kann, der weiß, wie es um das neue Jahr bestellt ist. Denn jede Rauhnacht steht auch für einen Monat des kommenden Jahres und so kann Euch dieses Album nicht nur in den zwölf Rauhnächten, sondern im ganzen Jahr begleiten."
So schreiben es Die Irrlichter selbst und beschreiben damit den außergewöhnlich sanften Klang des neuen Albums "Rauhnächte". Überraschend viele der 11 Lieder auf der CD kommen ohne Gesang aus und die fröhlichen Marktmelodien der ersten Irrlichteralben sucht man auf "Rauhnächte" vergebens. Aus fröhlicher Tanzmusik sind erwachsene Klänge mit Tiefgang geworden.
Und das ist auch verdammt gut so! Die neue Klangfarbe der Irrlicher gefällt mir ausgesprochen gut und dürfte Fans von Bands wie Faun, Omnia oder Sava begeistern! Ich habe genug fröhlich-überdrehte Marktmusik gehört und freue mich auf erwachsen gewordene Irrlichter, welche schöne und hochwertige Musik bieten.
Man könnte es auch als das "Easy Listening" der Mittelaltermusik bezeichnen, würde mit diesem Titel aber der Tiefe dieses Albums nicht gerecht. Die Irrlichter zeigen den gewaltigen Klangumfang historischer Instrumente und interpretieren die mittelalterlich-inspirierten Melodien hervorragend. Dass die Instrumente teilweise in einer Kirche aufgenommen wurden und ansonsten an diesem Klang orrientiert sind verleiht dem Album eine erhabene Stimmung, welche sicherlich näher an tatsächlich mittelalterlicher Musik ist als so manch andere Band, welche das behauptet.
Nicht nur als Weihnachtsgeschenk, sondern auch als Weihnachtsmusik eignet sich "Rauhnächte" sehr gut. Bei mir wird die CD sicherlich zu besinnlichen Weihnachtsabenden laufen;)
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Oktober 2010 um 12:57 Uhr
Film: Die Legende der Wächter
Dienstag, 19. Oktober 2010 um 15:37 Uhr
Ein guter Freund und ich haben einen kleinen Tick was Eulen betrifft. Durch ein gemeinsames Referat haben wir sie irgendwie ins Herz geschlossen und da konnten wir es uns natürlich nicht verkneifen „Die Legende der Wächter“ anzusehen. Es handelt sich hier um einen Animationsfilm in 3D. Bisher war ich weder von Animationsfilmen, noch von 3D wirklich angetan. Irgendwas war immer und ich vermisse auch ein wenig die guten alten Zeichentrickfilme. Nichts desto trotz, war die Geschichte um Soren, seinen Freunden und den Wächtern wirklich wunderschön. Ich hatte den Film nach Sehen des Trailers als „epischer Eulenfilm“ bezeichnet. Die Bezeichnung bleibt, aber dieses Mal meine ich es ernst.
Wie ich festgestellt habe handelt es sich um eine Buchverfilmung. Die Ideen dazu lieferte Kathryn Lasky. Das hatte ich aber erst später festgestellt. Die Bücher habe ich nachträglich zum Geburtstag bekommen und sobald ich sie gelesen habe, werde ich da auch noch mal ein kurzes Statement zu abgeben. Ich vermute fast, dass der Film alle drei Teile umfasst. Ich kann mich nun aber auch irren und lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Nun aber mal fix eine Kurzzusammenfassung: Die Eulenkinder Soren und sein Bruder wurden bei einem missglückten Nestausflug entführt und werden zu den Reinsten gebracht. Sie sind aber nicht die einzigen. Angekommen bei den Reinen machen sie Bekanntschaft mit etlichen Eulenkindern, die dasselbe Schicksal erleiden. Aber etwas ist anders mit ihnen: Sie sind mondsüchtig. Mit einer kleinen Elfenkäuzin kann sich Soren von seinem Bruder losreißen, welcher anscheinend eine große Karriere bei den Reinsten für sich vorgesehen hat, und begibt sich auf die Suche nach den Wächtern. Die Wächter kennt Soren nur aus den Legenden seines Vaters und obwohl er nicht weiß, ob sie wirklich existieren, sieht er in ihnen die letzte Rettung…
Machen wir uns nichts vor. Die Story ist uralt. Bruderstreit: Der eine ist bei den Guten, der andere bei den Bösen. Eine Legende ist die letzte Hoffnung… Aber so eine schöne Umsetzung gab´s noch nie ;) Wie bereits geschrieben, bin ich seit einer Weile, bekennender Eulen-Fan und habe mich sofort in die lieben Kleinen verguckt. Die Eulen sind wirklich sehr schön gemacht. An den 3D-Effekten wurde ein wenig gespart. Es gab nicht viele, aber wenn es sie gab, dann waren sie meistens umwerfend. Ich erinnere mich da an zwei Filmsequenzen, die mir schlicht und ergreifend den Atem beraubt haben. Wer den Film gesehen hat, wird sicherlich wissen, welche ich meine.
Wenn ich mich recht entsinne, ist der Film ab 6 Jahren freigegeben. Das finde ich etwas zu früh! Im Film fließt zwar kein Blut, aber es werden ordentlich Federn gelassen und manche Handlungsstränge können Kinder vielleicht auch nicht so ganz nachvollziehen. An manchen Stellen fand ich den Film ziemlich hart, aber das kann man bei Epen natürlich nicht weglassen. Eule hin oder her.
Ein gelungener Film, mit süßen Eulen, atemberaubenden Bildern und jeder Menge tollen Sprüchen und Kampfgeist! (Ich bekomme schon wieder Pipi in den Augen, wenn ich mir den Trailer ansehe. Der Film hat mich sehr bewegt! Und ich habe ihn mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gesehen... *Gänsehaut*
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 19. Oktober 2010 um 19:42 Uhr
Film: Die Legende von Aang
Mittwoch, 15. September 2010 um 22:02 Uhr
Die Elemente Luft, Wasser, Erde und Feuer werden von unterschiedlichen Stämmen vertreten, welche zu ihrem Element gehörigen Fähigkeiten besitzen. Es gibt allerdings einen Avatar, welcher alle Elemente in sich vereint und so die Nationen in Gleichgewicht hält. Doch ein Jahrhundert später führt die Feuernation einen brutalen Krieg gegen die anderen drei Nationen. Aang (Noah Ringer), lediglich ein Junge der Luftnation, kann alle vier Elemente beherrschen und ist somit der einzige lebende Avatar ist. Mit der Wasserbändigerin Katara (Nicola Peltz) und ihrem Bruder Sokka (Jackson Rathbone) versuchen sie den Krieg der Feuernation zu schlichten und begeben sich dafür auf ein Abenteuer voller Gefahren.
Gleich vorweg kann ich sagen, dass sich dieser Film in 3D überhaupt nicht gelohnt hat. Dieses Mal hatte ich als Brillenträger weniger Probleme mit der 3D-Brille und auch keine Kopfschmerzen. Allerdings waren die Effekte ziemlich mau, wobei es so viele Wasserstrahlen oder Luftwirbeln gegeben hat, die den Zuschauer umwuselt hätten können. Schade, davon hatte ich wirklich mehr erwartet.
Der Film an sich war nicht schlecht, aber sehr kindgerecht. Natürlich kann man bei einem Film der ab 6 Jahren freigegeben ist nicht zuviel Action erwarten, aber der war wirklich ziemlich laff. Immer dann, wenn wir dachten, dass es nun endlich spannend wird, gab es einen Szenenwechsel und jede Spannung wurde zerstört. Schade, hätte man mit Sicherheit mehr daraus machen können. Inwiefern der Film mit der Serie übereinstimmt kann ich nicht sagen, da ich die Serie nicht kenne. Ich vermute aber mal, dass der Film einen Schnelldurchlauf der Serie ist (ist ja schließlich immer so, wenn man Serie und Film miteinander vergleicht), aber das zeigt mir auch der Unmut der Kinder, die in der Vorstellung vor mir drin waren.
Nun ja, was soll ich groß dazu sagen? Am meisten hat mich natürlich Jackson Rathbone als Sokka gereizt *schmunzel* Die Sprüche seines Charakters (weil es ihm wohl ein wenig an Intelligenz mangelt) waren sehr amüsant und generell konnte man auch in der einen oder anderen Situation schmunzeln. Der Kampf bei den Wasserbändigern hatte schon ein wenig mehr Action inne und gehöre tatsächlich zu einem der besten Szenen im Film bzw. alles was da drumherum geschehen ist mit dem Wassergeist und Yue (Ich will da nun nicht zuviel vorweg nehmen). Ansonsten hat mir Noah Ringer als Aang sehr gut gefallen. Der Junge ist einfach total niedlich *___* (Das ist selten, dass ich Kinder so richtig niedlich finde…)
Fazit: Kann man sich angucken, aber 3D lohnt sich nicht. Man sollte nicht zuviel erwarten, aber der Film ist mit Sicherheit mal für einen netten Abend mit Freunden geeignet.